Kaum zu glauben, aber wahr – Thema des online-Gottesdienstes am Sonntag Quasimodogeniti

Kaum zu glauben, aber wahr: das ist das Thema des online-Gottesdienstes am Sonntag Quasimodogeniti. Es stellt die Grundfrage: Was können wir überhaupt noch glauben, angesichts vieler Nachrichten und Meinnungen, und wem kann ich glauben? Wie oft können wir etwas nicht wirklich glauben, weil es nicht in unseren Erfahrungshorizont passt? „Wir brauchen das: ein Stück Hoffnung, ein Stück Vergewisserung. Wie es weitergehen soll. Wie alle Zweifel überwunden werden können“, sagt Pfr. Thomas Volkmann in seiner Ankündigung zum Gottesdienst, der den Gottesdienst zusammen mit Kreiskantor Hartmut Meinhardt an der Orgel, mit Erika Drescher, Lektorin aus Tiefenort und Christina Hopstock, Lektorin aus Bad Salzungen hält.

„Die Vorüberlegungen und die Grundidee zum Gottesdienst aber kommt aus vielen Gesprächen mit Kirchenältesten, Bekannten und Konfirmanden aus Tiefenort, Langenfeld und Bad Salzungen“, macht er deutlich, „und natürlich geht es dahinter um die Grundfrage, die uns alle umtreibt: Was ist eigentlich kaum zu glauben, aber wahr?“

Der Jünger Jesu, Thomas, der sprichwörtlich Ungläubige, habe seine Lektion gelernt, sagt Volkmann in seiner Predigt. Er konnte schließlich der Realität ins Auge sehen, den Wahrheitsgehalt überprüfen, live und in Farbe. Er konnte Jesus anfassen, begreifen, mit ihm sprechen, ihn umarmen, ihm dankbar vor die Füße fallen und ihn um Vergebung bitten für seine vorlauten, vorschnellen „Unmöglichkeits-Behauptungen“.

Uns jedoch fehlt diese Möglichkeit und jene „Erfahrung“, so dass nur unser Glaube bleibt, um das scheinbar „Unmögliche“ einzuordnen. „Genau das wusste auch Jesus,“ sagt Pfr. Volkmann. „Er kennt unsere Zweifel, legt den Finger auf meine Wunden: „Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“

Der Gottesdienst ist über den Link auch später noch abrufbar.

Pfarrer Thomas Volkmann
Pfr. Thomas Volkmann ist seit Juni 2018 der geschäftsführende Pfarrer für Tiefenort.