Hoffnung und Zukunft in auswegloser Situation

Weltgebetstags-Thema aktueller denn je

Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ fand am Freitag, 4. März in Tiefenort und am Sonntag, 6. März der diesjährige Weltgebetstags-Gottesdienst statt. Ein Team aus Frauen, Männer und den Konfirmanden haben einen Gottesdienst gestaltet, den das Weltgebetstagskomitee aus England, Wales und Nordirland vorbereitet hat.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand ein Text aus Jeremia 29. Der Prophet Jeremia schreibt dort an die im Exil lebenden Juden, die traurig und niedergeschlagen sind. Sie müssen weit weg von ihrer Heimat, weit weg vom Tempel leben. In dieser für sie ausweglosen Situation sendet Gott eine Botschaft, die durch Jeremia übermittelt wird, an sein Volk. Der Brief gibt den Menschen Hoffnung: „Baut Häuser, pflanzt Gärten… Ich will euch Zukunft und Hoffnung schenken“.

Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe führen lassen

Gott wendet sich dem Volk zu mit einer klaren Botschaft: Vergesst mich nicht, betet zu mir, sucht den Frieden, egal wo ihr seid, dann will ich euch hören und euch Hoffnung und Zukunft schenken, egal ob ihr zu Hause seid oder in deinem fremden Land. Diese Botschaft, die damals 600 Jahre vor Christus an die Juden gerichtet war, ist heute aktueller denn je.

Hoffnungslichter anzünden

In den Gottesdiensten wurde auch die Situation von Groß-Britannien vorgestellt. In ihnen kamen drei Frauen vor, die ebenfalls in einer auswegloser Situation waren. Sie haben erfahren, wie Gott ihnen Zukunft und Hoffnung schenkte. Die Gottesdienstbesucher waren von den Liedern begeistert.

Am Ende des WGT Gottesdienstes wurden Hoffnungslichter mit einem Weltgebetstags-Bändchen verteilt. Wir sollen die Hoffnungslichter als Zeichen für Gottes Liebe an den Orten anzünden, wo sie gebraucht werden.