Großes Kinder-Mitmach-Musical

Wir freuen uns riesig, am 1. Juli um 16 Uhr Gaby und Amadeus Eidner mit ihrem Singspiel „Mose“ in der Peterskirche in Tiefenort begrüßen zu können. In ihrem Kinder-Mitmach-Musical erzählen sie aus der Perspektive der beiden Holzwürmer Bohra und Bohris, was sie in Ägypten mit Mose erlebt haben.

Mose – wenn Holzwürmer eine Pyramide bauen

Dieser Mose ist irgendwie ein besonderer Typ. Geboren und in einem Schilfkörbchen auf dem Nil ausgesetzt, wird er von der Pharaonentochter gefunden und wächst im königlichen Palast auf. Aber er merkt bald, dass er anders ist. Er fühlt mit den Israeliten, die für den Pharao schuften müssen beim Pyramidenbau. Ihm gefällt nicht, wie das Volk geschlagen und unterdrückt wird. Und als er dann auch noch den Auftrag Gottes erhält, das Volk aus der Sklaverei zu befreien…

Für Bohra und Bohris wird es jedenfalls nicht langweilig – und für die Kinder sicherlich auch nicht. Die beiden verstehen es sehr gut, Kinder mit einzubeziehen. Ob man miteinander nicht auch Pyramiden bauen kann – so gaaannzzz große? Bringt dazu einfach einen zugeklebten Schuhkarton mit einer kleinen Süßigkeit mit.

Kaffee & Imbiss im Anschluss

Im Anschluss laden wir herzlich zu Kaffee und einem kleinen Kuchenbuffet ein und bitten um Spenden für die Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde Tiefenort.

Schuhkarton-Basteln in Vorbereitung des Mose-Singspiels
Mose im Schilfkörbchen… und viele Kartons als Ziegelsteine für die Pyramiden.
Der brennende Dornbusch – und unsere Ängste…

Sei selbst das Wunder

Entdeckertour mit Schafen zur Eröffnung der Radwege-Saison in Tiefenort

Was hat Kirche mit Radfahren, Schafen, Aufbruchsstimmung und Begleitung zu tun? Viel, wenn man erstens die Eröffnung der Radwege-Saison in der einzigen Radwege-Kirche im Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach in Tiefenort feiert und zum anderen dazu über den Hirtensonntag predigt. So war die Kirche auch mit allerhand Schäfchen für den Anlass ausgeschmückt worden und brachten sie ins Nachdenken – es fehlte eigentlich nur noch ein Rad im Gottesdienst. 

Darauf spielte Pfr. Thomas Volkmann dann in seiner Predigt an. Viele nutzten die schönen Frühlingstage, in denen man das Gras wachsen hörte, für kleine Ausflüge mit dem Rad. „Wir brauchen die Entdeckung der Langsamkeit, um die Schönheiten der Natur wieder wahrzunehmen.“ 

Wir müssen wieder das Gras wachsen hören

Auf seiner Predigt-Entdeckertour nahm er die Besucher mit in ganz besondere Erlebnisse mit Schafen und ihren Hirten. „Schafe sind so ruhige Tiere. Beobachtet sie, wie sie sich umeinander kümmern, einander beistehen, zusammen stehen auch gegen Bedrohungen, aufeinander acht geben, auch den Kleinen unter ihnen hinterhergehen, um alle beisammen zu halten. Gemeinsam sind sie stark. Gemeinsam lässt sie nichts aus der Ruhe bringen. Ein tolles Bild für die Gemeinde, die Gemeinde des Herrn. Und mittendrin, irgendwo, stelle ich mir dann den Hirten vor, und sie folgen ihm, denn sie erkennen ihn an der Stimme, an seinem Verhalten, an seinem Aussehen, an seinem Duft.“

Diese Idylle vom Hirten und seinen Schafen geht mir nach

„Das Bild vom Hirten und den Schafen, diese Idylle, die geht mir nach. Das beruht auf eine Liebesbeziehung, dieses innige Verhältnis zwischen dem Hirten und den Schafen. Der Hirte liebt seinen Job und macht ihn nicht nur, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er ist mit Leib und Seele dabei, setzt sich für seine Schafe ein, streitet für sie, kämpft für sie, wenn es sein muss, auch mit bösen Wölfen und riskiert für sie sogar sein Leben. Auch dafür lieben ihn die Schafe.“ Aber Jesus ruft uns heraus aus der Menge der Schafe, aus dem „Mitläufertum“, um selbst Verantwortung zu übernehmen: „Weide meine Schafe“, fordert Jesus Petrus auf. „Mit Bezug auf uns heißt das wohl: Sei selbst das Wunder“, meinte Pfr. Thomas Volkmann in Anspielung auf den Film „Bruce allmächtig“. „Entdecke, wie du selbst zum ‚Guten Hirten‘ für dein Umfeld werden kannst – und lass dich daran erinnern, wenn du unterwegs bist in Feld und Flur, zu Fuß und auf dem Rad.“

Mit diesem festlichen Gottesdienst wurde in Tiefenort die diesjährige Radwege-Saison eröffnet. Damit ist auch die Peterskirche täglich geöffnet für Radfahrer, die es gerade allerdings schwer haben, nach Tiefenort zu kommen, da sowohl von Bad Salzungen aus als auch nach Merkers hin der Werratal-Radweg ausgebaut wird. „Wenn die Strecken fertig sind, werden wir sie feierlich mit eröffnen, und dann können die Radfahrer wieder ungehindert zu uns kommen“, freut sich Erika Drescher, die täglich mit den Rad unterwegs ist und derzeit den Umweg über Hämbach und Leimbach in Kauf nimmt.

Eröffnung der Radwege-Saison

Was hat Kirche mit Radfahren, Schafen, Aufbruchsstimmung und Begleitung zu tun? Viel, wenn man erstens die Eröffnung der Radwege-Saison in der einzigen Radwege-Kirche im Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach feiert und zum anderen dazu den Sonntag „Hirtensonntag“ Misericordias Domini ausgewählt hat.

Wir laden herzlich ein zu einem besonderen Gottesdienst in die Peterskirche Tiefenort am 1. Mai um 14 Uhr. Kommen Sie gerne per Rad und tanken Sie „Aufbruchs-Stimmung“.