Neuer Gemeindebrief erschienen

VIele haben schon danach gefragt, andere sehnlichst darauf gewartet: Der neue Gemeindebrief ist fertig und wird diese Tage in den evangelischen Haushalten in Tiefenort und Langenfeld verteilt.

Darin ein ausführlicher Rückblick auf die Arbeiten am Pfarrhaus in Tiefenort und ein großes Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben.
Natürlich darf auch die Radwegekirche nicht fehlen: wir berichten über die Eröffnungsfeierlichkeiten, die Verleihung des Sauerteigpreises und, und, und…

Wir laden übrigens am 17. Oktober um 14 Uhr zum „Kirmes-Gottesdienst“ zum Abschluss der Radwegesaison nach Tiefenort ein und wollen anschließend das frisch renovierte Pfarrhaus besichtigen.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und freuen uns über Euren Besuch!

Radwegekirche Tiefenort wird eröffnet

Erste Fahrrad-Kirche im Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach

Am Sonntag wird in Tiefenort die erste Radwegekirche im Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach eröffnet. Zu diesem Ereignis lädt die Evangelische Kirchengemeinde zu einem Festgottesdienst um 17 Uhr mit Propst Tobias Schüfer ein, der die Eröffnungspredigt halten wird.

„Wir haben lange auf dieses Ereignis hingefiebert“, erzählt Pfr. Thomas Volkmann. Bereits letztes Jahr sollte zum 19. April die Peterskirche als Radwegekirche eröffnet werden – doch Corona machte ein Strich durch die Rechnung. „Wir sind seitdem in einer Erprobungsphase, und unsere offene Kirche wurde bereits sehr gut angenommen.“ Direkt am Werratalradweg zwischen Bad Salzungen und Vacha gelegen konnten die Tiefenorter schon gut 1000 Besucher, u.a. aus der Schweiz und aus Norwegen begrüßen, die gerne einen Zwischenstopp einlegten. „Wer dann in unserer Kirche ist, fängt dann meistens auch an zu erzählen: aus seinem eigenen Leben und was ihn gerade so umtreibt.“ Viele suchten Abstand und Ruhe, kamen bewusst in die Kirche, um zu beten und spirituell aufzutanken, so Pfr. Volkmann weiter. Thematische Ausstellungen, eine Gebetswand, ein Gästebuch sowie Flyer und Broschüren zum Mitnehmen runden das Angebot ab. Die Radwegekirche ist zwischen Ostern und Oktober täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet.

Zum Eröffnungsgottesdienst wird diese Jahr außerdem eine Sternfahrt nach Tiefenort angeboten. 5 Touren sind vorgesehen, so dass Radfahrer ganz bequem von Bad Salzungen (Parkplatz Puschkinpark), Merkers (Werrabrücke) über Kieselbach (Kirche), Hämbach (Unterm Lindenbaum), Dönges (Bushaltestelle) über Weißendietz nach Tiefenort finden. Die einfachste Tour ist die „Klingeltour“, beginnend am Schanzehof, mit der die jungen und alten Radfahrer quer durch den Ort geführt werden. Startpunkt ist jeweils 16.15 Uhr. Erkennbar sind die Ansprechpartner der Kirchengemeinde an ihren farbigen T-shirts mit dem neuen Emblem der Radwegekirche Tiefenort. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Kirchengemeinde dann zu einer kleinen Stärkung ein.

Karfreitag und Ostern in diesem Jahr online

Ostern ist wieder alles anders. „Gerne hätten wir Ostern in unseren Kirchen in Tiefenort und Langenfeld gefeiert – doch angesichts der dramatisch steigenden Infektionszahlen mit Inzidenzen von über 400 sagen beide Kirchengemeinden alle Präsenz-Gottesdienste ab“, sagte uns Pfr. Thomas Volkmann. „Wir haben stattdessen online-Gottesdienste aufgenommen, die Karfreitag und Ostern auf unserer Internetseite www.kitie.de abrufbar sind.“ Außerdem ist die Kirche in Langenfeld zum Gebet über Ostern geöffnet. Die Radwegekirche in Tiefenort wird ebenfalls schon Karfreitag und dann täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet sein. Dort kann man auch einen Kreuzweg mit 10 Stationen und ein Osterpanorama entdecken.

Der Gottesdienst zu Karfreitag kommt in diesem Jahr aus der Markuskirche in Langenfeld. Er steht unter dem Thema „Kreuzige, kreuige ihn!“ Darin geht es um Schuld – aber auch um Vergebung. In einer außergewöhnlichen Aktion schlagen Ehrenamtliche schließlich all unsere Wut, Hass, Trauer, Resignation und vieles andere, was Menschen gerade beschäftigt, ans Kreuz.

Die Auferstehungsfeier in Tiefenort stellt den Satz: „Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“ in den Mittelpunkt. Umrahmt von festlicher Orgelmusik geht Pfr. Thomas Volkmann der Ostergeschichte auf den Grund, erzählt von dem leeren Grab und all den Zweifeln, die die Auferstehung auslöste. „Ostern macht klar: All das Leid, aber auch der Tod haben nicht das letzte Wort“, bringt Pfr. Volkmann auf den Punkt. „Das lässt uns hoffnungsvoll in die Zukunft blicken!“

Radwegekirche in Erprobungsphase geöffnet

Die Radfahrer können kommen: denn die Peterskirche in Tiefenort ist ab sofort deutlich als Radwegekirche zu erkennen: Gestern wurden Fahrradständer, sogenannte Anlehnbügel, die eigens für die Kirche von Schmiedemeister Stefan Hill hergestellt und angepasst wurden, aufgestellt und einbetoniert.

„Wir sind mitten drin in einer Erprobungsphase“, sagt Pfr. Thomas Volkmann. „Obwohl wir die Radwege-Kirche noch nicht mit Gottesdienst offiziell eingeweiht haben, können sich Radfahrer und Gäste schon jetzt über eine offene Kirche freuen.“ Der Eröffnungsgottesdienst sollte ursprünglich am 19. April stattfinden, musste aber wegen Corona um ein Jahr verschoben werden. Für die Radwegekirche wurden extra neue Schlüssel angefertigt, ein Schließ-Dienst mit Ehrenamtlichen eingerichtet, neue Technik eingerichtet – die bereits jetzt bei verschiedenen Einsätzen als mobile Kirche vor den Pflegeheimen im Einsatz war. Auch ein Festzelt wurde angeschafft – das dann wohl erst im nächsten Jahr zum Einsatz kommt.

„Wir sehen, dass das Konzept der Radwegekirche gut angenommen wird,“ erzählt Pfr. Thomas Volkmann von den positiven Erfahrungen der letzten vier Wochen der Erprobungsphase, „und freuen uns weiterhin über viele Gäste!“

Tiefenort wird erste Radwegekirche im Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach

Die Peterskirche in Tiefenort wird am 19. April ganz offiziell zur ersten Radwegekirche im Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach. Sie liegt günstig am Werra-Radweg zwischen Bad Salzungen und Vacha. Wir wollen diesen Anlass mit einer Sternfahrt zur Radwegekirche, einem Festgottesdienst um 14 Uhr und einem großen Gemeindefest im Anschluss begehen, bei denen uns die zahlreichen Vereine in Tiefenort tatkräftig unterstützen werden.

„Immer wieder haben wir während des letzten Jahres Radler und andere Besucher vor der Peterskirche in Tiefenort gesehen, die leider vor verschlossener Tür blieben,“ erzählt Pfr. Thomas Volkmann, wie es zu dem Entschluss kam, Radwegekirche zu werden. „Sehr schnell konnte ich den Gemeindekirchenrat überzeugen: Lasst uns die Kirche öffnen.“

Radwegekirche zu sein, bedeutet zugleich eine verlässlich geöffnete Kirche zu werden. So wird die Kirche zwischen Ostern und Anfang Oktober zwischen 10 und 18 Uhr offen gehalten, um nicht nur den Radfahrern am Werratal-Radweg Gelegenheit zu bieten, in der Peterskirche zu Tiefenort geistlich aufzutanken.

„Dabei geht es uns nicht nur um den touristischen Zweck, sondern wir wollen auch ganz bewusst für geistliche Angebote Sorge tragen. So wird es auch neben einem Gästebuch auch Bibeln, Fürbitt-Angebote und eine Gebetswand geben. Zudem möchten wir jedes Jahr ganz bewusst die Radwege-Saison mit einem speziellen Gottesdienst für Radfahrer eröffnen,“ erklärt Pfr. Thomas Volkmann. Das Konzept geht auf die guten Erfahrungen mit der Radwegekirche in Schwarzburg zurück, wo er zuvor Pfarrer war.

In diesem Jahr wird die Eröffnung der Radwegekirche jedenfalls ein besonderes Erlebnis. Am Sonntag wird eine Radtour (ab 13:15 von Bad Salzungen, Treffpunkt Eingang Puschkinpark/Solewelt) angeboten, bei der neben Pfr. Volkmann und Bürgermeister Klaus Bohl auch einige hochrangige geladene Gäste mitfahren werden.

Ab 14 Uhr wird ein Festgottesdienst gefeiert, in dem sich der neue Propst Tobias Schüfer vorstellt. Anschließend wird das Signet „Verlässlich geöffnete Kirche“ und „Radwegekirche“ an der Kirche angebracht. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen. „Natürlich wird das dann ausgiebig gefeiert, die Tiefenorter sind berühmt für ihren Kuchen und die gute Bratwurst,“ freut sich Pfr. Thomas Volkmann schon auf den Termin.

Neuer Gemeindebrief erschienen

„Zwischen Staunen und Zweifeln“ – so der Arbeitstitel des neuen Gemeindebriefes für die Zeit zwischen Februar und April 2020. Darin geht es um das Labyrinth des Lebens, um die wahre Bedeutung von Karneval. Wir blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse der Kirchengemeinden in Langenfeld und Tiefenort und laden ein zu den nächsten Veranstaltungen: Weltgebetstag, Bibelwoche, Eröffnung der Radwegekirche am 19. April und vieles mehr. Bleiben Sie neugierig!