Zukunft und Hoffnung – Weltgebetstag mit Kindern gefeiert

Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben – was heißt das für uns und unsere Kinder heute? In mehreren Projekttagen haben wir Weltgebetstag mit den Kindern gefeiert und uns zusammen mit den Kindern in der Christenlehre mit dem Thema des Weltgebtstags auseinandergesetzt.

Angefangen haben wir mit der Vorstellung des Landes. England war den Kindern nicht unbekannt, da die meistens in der Schule Englisch lernen. Vor allem Harry Potter ist im England und Weltweit berühmt – und jeder wollte die Krone der „Queen“ aufsetzen. Die Kinder haben ein Plakat mit Bildern über England gestaltet. Sie präsentierten ganz stolz ihre Ergebnisse.

Es durfte auch die gewohnte Tee-Time mit typisch englischen Plätzchen nicht fehlen. Die Kinder haben selbst die typisch englischen Scones geknetet, gebacken und anschließend mit Creme und Marmelade gegessen. Es hat echt leckeeeeeer geschmeckt.

Wir haben beim dritten Projekttag die Geschichte der Verbannung des Volkes Israel nach Babylonien erzählt und den Brief gelesen, den Jeremia den Menschen im fremden Land geschrieben hat. In seinem Brief wendet sich Jeremia an sein Volk und gibt ihnen Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Menschen sollen sich in dem fremden Land einrichten, Gärten pflanzen und vor allem an Gott denken. „Suchet der Stadt Bestes, wohin ich euch habe führen lassen“, sagt Gott. Wir waren gespannt: wie hat wohl die Antwort darauf gelautet? Die Kinder schrieben selbst einen Brief … und Jeremia bekam von einigen sogar eine hoffnungsvolle Antwort.

Das „pflanzt Gärten“ haben wir dann umgesetzt und einen Weltgebetstags-Garten mit verschiedenen Blumen angelegt. Mit egeisterung pflanzen die Christenlehre-Kinder Primeln und Bellis, auch Blumenzwiebeln mit Lilien und Gladiolen wurden eingesetzt. Auch die Sonnenblumen bekamen ihren Platz im Beet. Zu guter Letzt durften die Kinder auch einen bepflanzten Blumentopf mit Gartenkräutern mit nach Hause nehmen. Es hat Spaß gemacht, und wir werden im Sommer oder Herbst sehen, was aus unserer Aktion geworden ist.

Hoffnung und Zukunft in auswegloser Situation

Weltgebetstag 2022

Weltgebetstags-Thema aktueller denn je

Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ fand am Freitag, 4. März in Tiefenort und am Sonntag, 6. März der diesjährige Weltgebetstags-Gottesdienst statt. Ein Team aus Frauen, Männer und den Konfirmanden haben einen Gottesdienst gestaltet, den das Weltgebetstagskomitee aus England, Wales und Nordirland vorbereitet hat.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand ein Text aus Jeremia 29. Der Prophet Jeremia schreibt dort an die im Exil lebenden Juden, die traurig und niedergeschlagen sind. Sie müssen weit weg von ihrer Heimat, weit weg vom Tempel leben. In dieser für sie ausweglosen Situation sendet Gott eine Botschaft, die durch Jeremia übermittelt wird, an sein Volk. Der Brief gibt den Menschen Hoffnung: „Baut Häuser, pflanzt Gärten… Ich will euch Zukunft und Hoffnung schenken“.

Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe führen lassen

Gott wendet sich dem Volk zu mit einer klaren Botschaft: Vergesst mich nicht, betet zu mir, sucht den Frieden, egal wo ihr seid, dann will ich euch hören und euch Hoffnung und Zukunft schenken, egal ob ihr zu Hause seid oder in deinem fremden Land. Diese Botschaft, die damals 600 Jahre vor Christus an die Juden gerichtet war, ist heute aktueller denn je.

Hoffnungslichter anzünden

In den Gottesdiensten wurde auch die Situation von Groß-Britannien vorgestellt. In ihnen kamen drei Frauen vor, die ebenfalls in einer auswegloser Situation waren. Sie haben erfahren, wie Gott ihnen Zukunft und Hoffnung schenkte. Die Gottesdienstbesucher waren von den Liedern begeistert.

Am Ende des WGT Gottesdienstes wurden Hoffnungslichter mit einem Weltgebetstags-Bändchen verteilt. Wir sollen die Hoffnungslichter als Zeichen für Gottes Liebe an den Orten anzünden, wo sie gebraucht werden.

Molters einzigartiges Passions-Oratorium wird in Tiefenort aufgeführt

An diesem Samstag (5. März) wird um 16 Uhr in Molters Geburtsort Tiefenort sein einziges Passions-Oratorium „Höchst schmerzensvoller Tag“ aufgeführt. „Wir sind froh, dass wir dafür das 16-köpfige Ensemble „CamerataBachiensis“ engagieren konnten“, sagt Pfr. Thomas Volkmann. Die preisgekrönten Musiker haben sich auf „Alte Musik“ der Zeit um Bach und Telemann spezialisiert und für ihre Auftritte und Musikeinspielungen bereits mehrere Preise bekommen.

Molter gehört zu den großen Barock-Komponisten neben Johann Sebastian Bach und Telemann

Johann Melchior Molter gehört an der Seite von Johann Sebastian Bach, Telemann und Vulpius zu den Größen des Hochbarocks, deren Wurzeln im Thüringischen Tiefenort liegen. Hier geboren und aufgewachsen, macht er bald Karriere: über Eisenach und Meiningen wird er schließlich Hofkapellmeister in Karlsruhe. Gemeinsam mit Bach und Telemann versucht er, mit Mitteln der Musik die Ideen der Reformation – und damit Gottes Wort – zu Gehör und unter das Volk zu bringen.

Fast 600 Kompositionen hat er geschrieben, darunter 170 Sinfonien, Vokalmusik wie Opern und Oratorien sowie Kantaten und ein breitgefächertes Spektrum an Instrumentalmusik. Molter wurde am 10. Februar 1696 in Tiefenort geboren und in der Peterskirche getauft. Am 12. Januar vor 257 Jahren (1765) ist Molter gestorben. Heute erinnert eine Gedenktafel an der Kirche an den Tiefenorter Barock-Komponisten.

Ein Oratorium für die Passionszeit

Das geistliche Oratorium unter dem Titel „Höchst schmerzensvoller Tag“ ist Molters einziges Passionsoratorium. „Es gehört eindeutig in die Passionszeit,“ sagt Anne Kaun vom Ensemble CamerataBachiensis, „wir sind froh, dass wir dies auch jetzt in der Passionszeit aufführen können.“

Konzert-Highlight

Es singen und musizieren Julia Sophie Wagner (für die erkrankte Isabel Schicketanz) (Sopran), Susanne Langner (Alt), Benjamin Glaubitz (Tenor) und Karsten Müller (Bass) sowie das Ensemble für Alte Musik „Camerata Bachiensis“ mit Roberto De Franceschi an der Barockoboe und Traversflöte, Anne Kaun,(Barockvioline und -viola), Magdalena Schenk-Bader (Barockvioline und -viola) und Julia Chmielewska-Ulbrich (Historische Tasteninstrumente) und weiteren Musikern. Mehr über das Ensemble erfahren Sie unter https://www.cameratabachiensis.com/de/.

CamaerataBachiensis (Foto Miodrag Misha Pipercic) (mit freundlicher Genehmigung)

Das Konzert dauert ca. 75 Minuten (ohne Pausen); insgesamt stehen 160 Plätze in der Peterskirche in Tiefenort für Besucher zur Verfügung. Der Eintritt ist frei – um eine herzliche Spende zur Deckung der Kosten wird gebeten.

Lass dein Angesicht leuchten

Es gibt diese Momente, da geht über einem plötzlich ein Licht auf. Ein Licht-Moment, wenn mitten durch die dichten Wolken die Sonne durchbricht wie heute morgen. Oder mitten in einem traurigen Moment, wenn bei einem bestimmten Wort, mitten in einem Lied, bei einer Segenshandlung plötzlich ein Sonnenstrahl durch das Kirchenfenster erscheint. Oder mitten im Gespräch, an einem schwierigen Thema, wenn ein Durchbruch gelingt, das Thema verstanden ist, eine Lösung in Sicht ist. Über dir geht auf die Herrlichkeit Gottes. Eine Gottesbegegnung der besonderen Art. Ein Wachküssen am Morgen. Ein Händedruck, unerwartet. Ein Dankeschön an einen Unbekannten. Merken wir das? Erkennen wir das in unserem Leben? Sind wir dafür aufmerksam genug?

Bereit, Gott zu begegnen?

Gottesbegegnung, darum geht es an dem heutigen Sonntag. Über dir geht auf, die Herrlichkeit Gottes. Gott begegnen, mit Leib und Seele, mit Herz und Sinnen. So wie Mose Gott begegnet ist, von Angesicht zu Angesicht, dort im Dornbusch. Dabei rannte Mose gewissermaßen vor Gott weg. Er hatte Schlimmes getan, einen Menschen umgebracht, einen ägyptischen Aufseher, der einen Israeli beinahe zu Tode geschlagen hat, der unterdrückt hat, dem das offensichtlich Spaß gemacht hatte. Darf man das, einen Aggressor, einen Diktator stoppen? Muss man dem nicht Einhalt gebieten, dem Rad in die Speichen greifen, wie Bonhoeffer sagt, um Schlimmeres zu verhindern? Mose hat das getan, und fühlt sich schuldig. Und jetzt läuft er weg, wohnt in der Wüste, heiratet, kommt bei seinem Schwiegervater Jitro runter und kümmert sich fortan um Schafe, Kleinvieh, wird ihr Hirte. Und eines Tages, als er nicht damit rechnet, begegnet ihm Gott. Gerade ihm. Wer bin ich schon? Aber Gott weiß, was in ihm steckt, was er kann, was er mit ihm anfangen will. Und er hat Großes mit ihm vor. Er will ihn zum Menschen-Hirt machen, zum Hirten seiner Herde, seines Volkes. Und wer bist du? Ich bin der, der ich sein werde: Gott verwandelt sich immer in den, der er sein muss, um Menschen zu begegnen, um Menschen zu begleiten, um sie zu sehen, bei ihnen zu sein, mit ihnen zu gehen.

Diese Gottesbegegnung löst ganz viel bei Mose aus. Dass Gott selbst ihm begegnen will, dass er angesprochen wird, überrascht ihn. Karl Barth sagte einmal: Gott kommt immer senkrecht von oben, unerwartet, dann, wenn wir nicht damit rechnen. Dieses angesprochen werden führt zu einem Geborgenheitsgefühl. Er weiß sich gesehen, er weiß sich begleitet. Er kann auf die Hilfe Gottes zählen, er fühlt sich mit Kraft aus der Höhe ausgerüstet. Und das lässt ihn dienen. Davon will er immer mehr.

Aus der Gottesbegegnung entsteht viel mehr

Aus der Gottesbegegnung am Dornbusch, der nicht verbrennt, entsteht viel mehr. Es entsteht eine Gottesbeziehung, ein gegenseitiges Geben und Nehmen, und es wirkt sich in Moses Leben aus. Der “Gott-geht-mit” ist mit ihm, und das hilft ihm, die Israeliten vom Auszug aus Ägypten zu überzeugen. Nicht er selbst, Gott überzeugt sie, sich ihm anzuvertrauen, seinem Knecht, seinem Diener Mose.

Gott braucht dich, Menschen wie du und ich, Menschen, die durchaus einige Macken haben können, schwerwiegende Fehler gemacht haben können. Gott braucht uns als seine Werkzeuge. Was bei Gott zählt, ist am Ende, ob wir uns auf ihn einlassen, zulassen, dass er in unserem Leben Kreise zieht. Dass wir uns auf Gott vertrauen, dass wir uns ihn in den Dienst stellen, sein Angesicht sehen wollen, von Angesicht zu Angesicht in Beziehung zu ihm stehen wollen. Auch, wenn wir von außen bedrängt werden, auch wenn wir selbst im Zweifel sind. Und dann geschieht vielleicht das, was die Bibel im zweiten Buch Mose 34 beschreibt:

29 Als nun Mose vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, dass die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit Gott geredet hatte. 30 Als aber Aaron und alle Israeliten sahen, dass die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, ihm zu nahen. 31 Da rief sie Mose, und sie wandten sich wieder zu ihm, Aaron und alle Obersten der Gemeinde, und er redete mit ihnen. 32 Danach nahten sich ihm auch alle Israeliten. Und er gebot ihnen alles, was der HERR mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai. 33 Und als er dies alles mit ihnen geredet hatte, legte er eine Decke auf sein Angesicht. 34 Und wenn er hineinging vor den HERRN, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und zu den Israeliten redete, was ihm geboten war, 35 sahen die Israeliten, wie die Haut seines Angesichts glänzte. Dann tat er die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden.

Gott strahlt auf mich ab

Der Abglanz Gottes auf seinem Angesicht. Dieses Strahlen im Gesicht, diese Ausstrahlung in meinem Wesen, in meinem Handeln und Tun, in meinem Denken und Fühlen. Solch eine Ausstrahlung hätte Folgen, Auswirkungen in meinem Leben. Es würde meine Beziehung zu dem nächsten, zu meinen nächsten, innerhalb der Familie, zu den Nachbarn, zu den unbekannten, zu denen ich geschickt bin, unmittelbar verändern. Sie würden die Herrlichkeit Gottes in meinem Leben spüren, dass Gott in meinem Leben eingezogen ist, in meinem Leben wirkt, sie würden Gottes Liebe spüren, die mich ganz und gar verändert.

Ich möchte mehr von diesem Strahlen in meinem Leben. Dass das Strahlen Gottes durch mein Leben hindurch strahlt, aufleuchtet, mein Gesicht anfängt zu glänzen. Ich glaube, das nennt man Segen, wenn Gott sein Angesicht auf mich erhebt, mir diesen Frieden, diese Ausstrahlung gibt. Deshalb spreche ich: Herr, lass dein Angesicht leuchten über mir und sei mir gnädig. Amen.

Musikalischer Gottesdienst zum 3. Advent

Am 3. Advent laden wir um 17 Uhr zu einem musikalischen Gottesdienst nach Tiefenort in die Peterskirche ein. Nachdem wir das Konzert vom „Klangvolk“ dieses Jahr absagen mussten, freue ich mich umso mehr, dass Theresa und Jochen Wölkner an Harfe und Saxofon sowie Sigrun Hoffmann am Klavier spontan ein kleines Programm für diesen außergewöhnlichen Gottesdienst einstudiert haben.
Wir laden herzlich ein und freuen uns auf Sie!

Herzliche Einladung zu den Christvespern in Tiefenort und Langenfeld

Eintrittskarten – aufgrund begrenzter Platzanzahl

Am 24.12.2021 feiern wir Heilig Abend mit einer Christvesper um 15:30 Uhr in Langenfeld und einer Christvesper mit Krippenspiel in Tiefenort. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen!

Doch in diesem Jahr ist alles anders als noch vor der Pandemie. Angesichts der Corona-Lage haben wir uns in den Gemeindekirchenräten beraten und nach ausführlicher Diskussion entschieden, die beiden Gottesdienste in Langenfeld und in Tiefenort unter den 2G-Regeln durchzuführen. Wir möchten für unsere Besucher dabei größtmögliche Sicherheit gewährleisten. Da es nur eine begrenzte Platzanzahl gibt, werden Eintrittskarten im Vorfeld vergeben. Dabei können sich die Gäste zugleich in eine Teilnehmerliste eintragen.

Für Tiefenort sind die Eintrittskarten erhältlich
am 4. Dezember von 10 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr (Gemeindehaus),
am 5. Dezember nach dem Gottesdienst um 10 Uhr und
am Nikolaustag von von 10 bis 12 und von 16 bis 18 Uhr im Gemeindehaus, Zur Kirche 11, Tiefenort.

In Langenfeld werden die Eintrittskarten am 11.12. von 10-12 und von 14-16 Uhr in der Kirche ausgegeben.

Kirchengemeinden gehen in den Lockdown

In Tiefenort und Langenfeld finden ab sofort und bis zum 10. Januar keine evangelischen Präsenzgottesdienste statt. „Wir folgen damit der ‚dringenden Empfehlung‘ des Gesundheitsamts“, sagt Pfr. Thomas Volkmann, „auf Gottesdienste unter freiem Himmel zu verzichten.“ Angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen haben die Gemeindekirchenräte in beiden Orten einstimmig beschlossen, auch kirchlicherseits in den Lockdown zu gehen.

Damit finden auch an Heiligabend und den Weihnachtstagen sowie zu Silvester und Neujahr keine Veranstaltungen statt, an denen Menschen an einem Ort zusammengekommen wären. „Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass Gottesdienstbesucher und (ehrenamtliche) Mitarbeiter sich anstecken könnten“, macht er die Entscheidung deutlich. „Wir haben Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen – auch das ist gelebte Nächstenliebe.“

Die Entscheidung fiel den Verantwortlichen nicht leicht, dennoch gehen die Gemeinden diesen Schritt. Immerhin waren die Planungen für die Open-Air-Gottesdienste schon fertig.

Nun arbeitet ein Team mit Hochdruck daran, Weihnachten auf andere Art in die Häuser der Menschen zu bringen. Dazu ist in den letzten Tagen ein Advents-Singen aus Tiefenort aufgenommen und bei youtube eingestellt worden; ebenso auch eine Orgel-Andacht zum 4. Advent. Auch zu Weihnachten soll eine Botschaft eingestellt werden, zu sehen über die Kirchenwebseite www.kitie.de.

In beiden Gemeinden wird eingeladen, ein Licht für alle Betroffenen der Corona-Pandemie ins Fenster zu stellen und für sie zu beten: In Langenfeld läuten dazu um 18 Uhr die Glocken, in Tiefenort ist das Corona-Läuten bereits seit Frühjahr jeden Tag um 21 Uhr zu hören.

Radwegekirche in Erprobungsphase geöffnet

Die Radfahrer können kommen: denn die Peterskirche in Tiefenort ist ab sofort deutlich als Radwegekirche zu erkennen: Gestern wurden Fahrradständer, sogenannte Anlehnbügel, die eigens für die Kirche von Schmiedemeister Stefan Hill hergestellt und angepasst wurden, aufgestellt und einbetoniert.

„Wir sind mitten drin in einer Erprobungsphase“, sagt Pfr. Thomas Volkmann. „Obwohl wir die Radwege-Kirche noch nicht mit Gottesdienst offiziell eingeweiht haben, können sich Radfahrer und Gäste schon jetzt über eine offene Kirche freuen.“ Der Eröffnungsgottesdienst sollte ursprünglich am 19. April stattfinden, musste aber wegen Corona um ein Jahr verschoben werden. Für die Radwegekirche wurden extra neue Schlüssel angefertigt, ein Schließ-Dienst mit Ehrenamtlichen eingerichtet, neue Technik eingerichtet – die bereits jetzt bei verschiedenen Einsätzen als mobile Kirche vor den Pflegeheimen im Einsatz war. Auch ein Festzelt wurde angeschafft – das dann wohl erst im nächsten Jahr zum Einsatz kommt.

„Wir sehen, dass das Konzept der Radwegekirche gut angenommen wird,“ erzählt Pfr. Thomas Volkmann von den positiven Erfahrungen der letzten vier Wochen der Erprobungsphase, „und freuen uns weiterhin über viele Gäste!“

Katastrophe am Pfarrhaus: Wir müssen Fundamente trocken legen

Guten Tag, alle miteinander!

Ich wende mich auf diesem Wege an Euch, weil wir brauchen akut Eure Hilfe!

Eigentlich wollten wir diese Woche die Ausschreibungen vorbereiten für die energetische Grundsanierung des Pfarrhauses Tiefenort, als uns bei einer Probeschachtung auffiel, dass die Mauern und das Fundament ganz schön viel Wasser gezogen hatten. Unser begleitender Bauingenieur Toni Müller hat daher einen Baustopp verhängt und die Wasser- und Abwasserwirtschaft wegen der Verlegung der Regenrinnen verständigt. Wir müssen erst das Pfarrhaus auf der Seite der Klänge trockenlegen, den Boden freilegen, die Klänge ausschachten (Beton!), die Dachrinnen verlegen. Arbeiten, die bisher nie geplant, weil vorher nie erkannt waren.

Die Wände sind feucht, das Fundament ebenfalls. Hier eine der Probeschachtungungen.

Wir werden das Problem angehen. Mit Ihrer und eurer Hilfe. Dazu müssen wir nicht nur die Klänge aufgraben – Handschachtung – sondern auch das gesamte Fundament von innen her freilegen – Handschachtung. Die kommende Zeit hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt. Aber so ist das, wenn man ein altes Haus genauer betrachtet.
Wir werden uns dazu auch Hilfe von außen holen, und brauchen ehrenamtliche Menschen, die bereit sind, sich einzubringen mit Technik und ihrem ganz persönlichen HB1.

Wir nehmen dazu zwei Wochenenden in Blick: 10/11. Juli und 17./18. Juli, jeweils Freitags ab 17.00 Uhr und Samstag ab 9 Uhr. Vielleicht ruckt es ja so richtig – Wir wären Euch allen wirkklich dankbar!

Ganz liebe Grüße! Euer Pfr. Thomas Volkmann

Vielen Dank den Ehrenamtlichen, die bei den Probeschachtungen und den anderen Arbeiten am Pfarrhaus schon dabei waren!