Hoffnung und Zukunft in auswegloser Situation

Weltgebetstag 2022

Weltgebetstags-Thema aktueller denn je

Unter dem Motto „Zukunftsplan: Hoffnung“ fand am Freitag, 4. März in Tiefenort und am Sonntag, 6. März der diesjährige Weltgebetstags-Gottesdienst statt. Ein Team aus Frauen, Männer und den Konfirmanden haben einen Gottesdienst gestaltet, den das Weltgebetstagskomitee aus England, Wales und Nordirland vorbereitet hat.

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand ein Text aus Jeremia 29. Der Prophet Jeremia schreibt dort an die im Exil lebenden Juden, die traurig und niedergeschlagen sind. Sie müssen weit weg von ihrer Heimat, weit weg vom Tempel leben. In dieser für sie ausweglosen Situation sendet Gott eine Botschaft, die durch Jeremia übermittelt wird, an sein Volk. Der Brief gibt den Menschen Hoffnung: „Baut Häuser, pflanzt Gärten… Ich will euch Zukunft und Hoffnung schenken“.

Suchet der Stadt Bestes, dahin ich euch habe führen lassen

Gott wendet sich dem Volk zu mit einer klaren Botschaft: Vergesst mich nicht, betet zu mir, sucht den Frieden, egal wo ihr seid, dann will ich euch hören und euch Hoffnung und Zukunft schenken, egal ob ihr zu Hause seid oder in deinem fremden Land. Diese Botschaft, die damals 600 Jahre vor Christus an die Juden gerichtet war, ist heute aktueller denn je.

Hoffnungslichter anzünden

In den Gottesdiensten wurde auch die Situation von Groß-Britannien vorgestellt. In ihnen kamen drei Frauen vor, die ebenfalls in einer auswegloser Situation waren. Sie haben erfahren, wie Gott ihnen Zukunft und Hoffnung schenkte. Die Gottesdienstbesucher waren von den Liedern begeistert.

Am Ende des WGT Gottesdienstes wurden Hoffnungslichter mit einem Weltgebetstags-Bändchen verteilt. Wir sollen die Hoffnungslichter als Zeichen für Gottes Liebe an den Orten anzünden, wo sie gebraucht werden.

Neuer Gemeindebrief erschienen

„Zwischen Staunen und Zweifeln“ – so der Arbeitstitel des neuen Gemeindebriefes für die Zeit zwischen Februar und April 2020. Darin geht es um das Labyrinth des Lebens, um die wahre Bedeutung von Karneval. Wir blicken zurück auf die wichtigsten Ereignisse der Kirchengemeinden in Langenfeld und Tiefenort und laden ein zu den nächsten Veranstaltungen: Weltgebetstag, Bibelwoche, Eröffnung der Radwegekirche am 19. April und vieles mehr. Bleiben Sie neugierig!

Herzliche Einladung zum Weltgebetstag 2019

Herzlich willkommen zum Weltgebetstag!

am Freitag, 1. März – 19:00 Uhr

im Ev. Gemeindehaus Tiefenort

Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, mit uns zu feiern, mehr zu erfahren über Slowenien, über Gastfreundschaft und das Eingeladen-Sein nachzudenken und Gemeinschaft zu erleben.

Nach dem Gottesdienst, den das Weltgebetstags-Team, Konfirmanden und Kinder vorbereitet haben, laden wir ein, sich durch die kulinarischen Spezialitäten des Landes zu probieren.

Es ist noch Platz da – auch für Sie! Seien Sie uns herzlich willkommen! Ihr Pfr. Thomas Volkmann und das WGT-Team

Slowenien ist eines der jüngsten Länder der Europäischen Union mit gerade mal zwei Millionen Einwohnern, von denen knapp 60 % katholisch sind. Das Land zwischen Alpen und Adria hat eine Fülle von Naturschönheiten aufzuweisen. Bis zum Jahr 1991 war Slowenien nie ein unabhängiger Staat. Dennoch war es über Jahrhunderte Knotenpunkt für Handel und Menschen aus aller Welt. Sie brachten vielfältige kulturelle und religiöse Einflüsse mit. Heute liegt es auf der „berüchtigten“ Balkanroute an einer der EU-Außengrenzen, auf der im Jahr 2015 tausende vor Krieg und Verfolgung geflüchtete Menschen nach Europa kamen. Wie lebt man mit den Flüchtlingsströmen heute? Erhalten Sie vielfältige Einblicke in Geschichte, Wirtschaft und Kultur des Landes.

Christinnen aus Slowenien haben den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2019 verfasst. Mit offenen Händen und einem freundlichen Lächeln laden die slowenischen Frauen die ganze Welt zu ihrem Gottesdienst ein. Seine zentrale Bibelstelle ist das Gleichnis vom großen Festmahl (Lk 14,13-24). Wir sind eingeladen, uns mit allen Menschen rund um den Globus an einen Tisch zu setzen und Platz zu machen, besonders für die, die niemand „auf dem Schirm hat.“