Kreativ-Nachmittag beim Montags-Treff: Stricken und Handarbeiten neu entdecken

Tiefenort (TVO). „Leicht und kunstvoll“ – unter diesem Motto lädt Pfarrer Thomas Volkmann zum nächsten Kreativ-Nachmittag im Rahmen des Montag-Treffs „Kirche, Kaffee & Keks“ ein. Am 26. Februar um 16 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Tiefenort dreht sich alles um Stricken und andere Handarbeiten.

„Wir wollen gemeinsam kreativ sein, neue Techniken lernen und dabei miteinander ins Gespräch kommen“, so Volkmann. Die zwei erfahrenen Kirchenältesten Natalja Beckel und Ines Wiegand führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Schritt für Schritt in die verschiedenen Techniken ein. Mit einfachen Tricks und Kniffen gelingen selbst Anfängern wunderschöne Ergebnisse.

Die Idee zu dem Kreativ-Nachmittag entstand auf einer Begegnungsreise in Finnland, wo Pfarrer Volkmann und einige Gemeindemitglieder die finnische Handwerkskunst kennenlernten. „In Finnland ist es Tradition, selbstgemachte Strickwaren auf Basaren zu verkaufen und den Erlös für wohltätige Zwecke zu spenden“, berichtet Volkmann. „Diese Idee möchten wir auch in Tiefenort aufgreifen.“ ⛪️🇩🇪🇫🇮

Der Kreativ-Nachmittag ist offen für alle, die Spaß am Stricken und Handarbeiten haben. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wolle und Nadeln sollten mitgebracht werden. „Wir freuen uns auf einen geselligen Nachmittag voller Kreativität und Gemeinschaft“, so Volkmann. ☕

Zum Vormerken schon einmal die nächsten Termine:

„Durch das Band des Friedens“: Weltgebetstag 2024 lädt ein zur Begegnung mit Palästina

Langenfeld/Tiefenort (TVO) „Kaum ein anderes Land ist durch die aktuellen Kriegsereignisse so in aller Munde wie Palästina. Und doch wünschen sich die Christen dort nur eins: Frieden!“ lädt Pfarrer Thomas Volkmann zum diesjährigen Weltgebetstag ein. „Inmitten dieser Spannungen die Kraft des Glaubens zu erleben und die Hoffnung auf ein friedliches Zusammenleben in einer Region zu spüren, macht die Beschäftigung in diesem Jahr so interessant.“

Eintauchen in die Kultur und den Glauben anderer

Beim Weltgebetstag begeben wir uns auf eine Reise voller Musik, Geschichten und Begegnungen. Wir lernen Land und Leute kennen, hören die Stimmen der Menschen und spüren derSehnsucht nach Frieden und Versöhnung nach. Der Weltgebetstag 2024 ist eine Chance, die Welt mit anderen Augen zu sehen und aktiv für eine bessere Zukunft einzutreten.

Am 22. Februar um 14 Uhr lädt die Markuskirche in Langenfeld zu einer Präsentation über Palästina ein. Mit Bildern, Musik und Texten stellen Diakonin Jana Volkmann und Pfr. Thomas Volkmann Land und Kultur vor.

Familiengottesdienste zum Mitmachen

Am 3. März um 14 Uhr in der Markuskirche Langenfeld und am 10. März um 10 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Tiefenort finden zwei Familiengottesdienste zum Weltgebetstag statt. „Die Liturgie unter dem Motto ‚…durch das Band des Friedens‘ wurde von palästinensischen Christinnen erarbeitet und gibt uns Einblicke in das Leben und den Glauben der Menschen dort“, erzählt Pfr. Volkmann. Aktuell bereiten Kinder und Erwachsene aus beiden Orten diese Gottesdienste vor und machen den Weltgebetstag so auch für uns anders erlebbar.

Im Mittelpunkt des Weltgebetstags stehen die Lesung aus Epheser 4, 1-7 und Erfahrungsberichte aus Palästina. Die Texte erzählen von der Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung in einer Region, die seit Jahrzehnten von Konflikten geprägt ist.

„Der Weltgebetstag ist eine Chance, die Situation der Menschen in Palästina besser zu verstehen und uns für Frieden und Gerechtigkeit einzusetzen“, so Pfarrer Volkmann. „Herzliche Einladung an alle, sich an den verschiedenen Veranstaltungen zu beteiligen!“

Anker für die Seele: Moderner Gottesdienst in Tiefenort mit Live-Band

Tiefenort (TVO). Kraft tanken und neue Inspiration finden: Das verspricht der moderne Gottesdienst der Reihe „Anker für die Seele“ am 25. Februar in der Kirche Tiefenort. Mit dabei ist die Kirchenkreis-Band F.L.O.W. um Ariel Arnold und Jana Bersin, die mit modernen Liedern für Gänsehautmomente sorgen wird.

„Gerade angesichts von Krieg und Krisen suchen viele Menschen nach Antworten und Kraftquellen“, erklärt Pfarrer Thomas Volkmann. „Der ‚Anker für die Seele‘ bietet Raum für Fragen, Zweifel und Hoffnung.“ In diesem besonderen Gottesdienst werden Licht und Heil als zentrale Worte aus Psalm 27 thematisiert. Vorbereitet wird der Gottesdienst übrigens von einem Team aus Ehrenamtlichen vorbereitet.

Die multimediale Gestaltung mit Live-Musik und verschiedenen anderen Elementen verspricht ein abwechslungsreiches und gleichzeitig tiefgründiges Erlebnis. Sogar ein Song der Toten Hosen wird zu hören sein. „Wir wollen Menschen aller Altersgruppen erreichen und ihnen zeigen, dass Glaube und Kirche auch modern und relevant sein können“, so der Gemeindepfarrer.

Egal ob jung oder jung geblieben, der „Anker für die Seele“ lädt alle ein, die auf der Suche nach Antworten, Kraft und Inspiration sind. „Mit modernen Liedern und einer abwechslungsreichen Gestaltung wollen wir gerade die Menschen erreichen, die sonst nicht in die Kirche gehen,“ sagt Ariel Arnold von der Kirchenkreis-Band F.L.O.W. Der Gottesdienst beginnt am 25. Februar um 18:00 Uhr in der Kirche Tiefenort.

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Die Hochzeit steht vor der Tür – an alles gedacht? 💍

Die Planung einer Hochzeit kann eine aufregende und manchmal auch stressige Zeit sein. Es gibt so viel zu bedenken und zu organisieren, dass es leicht ist, den Überblick zu verlieren. Aber keine Sorge, ich habe ein paar Tipps für dich!

Ein wichtiger Aspekt einer Hochzeit ist die kirchliche Trauung. Eine kirchliche Hochzeit kann eine wundervolle Möglichkeit sein, den besonderen Tag mit einer spirituellen Komponente zu verbinden und den Segen Gottes für eure Ehe zu empfangen. Um diesen Segen zu erhalten, ist es wichtig, einen Pfarrer zu finden, der eure Trauung leitet.

Auf kitie.de findest du viele nützliche Tipps und Informationen zur Hochzeitsplanung, einschließlich der kirchlichen Hochzeit. Die Website bietet eine umfangreiche Liste, was nützlich ist zu bedenken und wie so ein Ablauf so gestaltet werden kann, dass sie es euch ermöglicht, eure Liebe zu feiern.

Vielleicht habt ihr Zweifel, ob eine kirchliche Trauung die richtige Wahl ist. Aber ich möchte euch ermutigen, euch zu (kirchlich) trauen zu lassen. Verzichtet nicht auf den Segen. Eine kirchliche Hochzeit stärkt nicht nur eure Verbindung, sondern bietet auch eine schöne Gelegenheit, eure Liebe vor euren Lieben und Gott zu bekennen.

Neben der kirchlichen Trauung gibt es viele andere Dinge zu beachten, um euren Hochzeitstag perfekt zu gestalten. Denkt daran, rechtzeitig Einladungen zu verschicken, die perfekte Location zu finden, einen Fotografen zu engagieren, die Blumenarrangements festzulegen und vieles mehr. Mit der richtigen Planung und Vorbereitung steht einer wundervollen Hochzeit nichts mehr im Weg!

Also, nehmt euch die Zeit, um eure Hochzeit bis ins kleinste Detail zu planen, aber vergesst nicht den wertvollsten Aspekt – die Liebe und den Segen, den ihr an eurem besonderen Tag empfangen könnt.

Die Peterskirche in Tiefenort als Hochzeitskirche und ich stehen euch gerne hilfreich zur Seite. Schaut einfach mal unter kitie.de nach. Viel Spaß bei der Hochzeitsplanung und eine wundervolle Trauung! 💒💕

Die süße Versuchung

Versuchungen – überall lauern sie. Die Süßigkeiten im Supermarktregal, die neue Handtasche im Schaufenster, das nette Mädel mit den schönen Augen. Da gibt es so vieles, was auf uns einwirkt.

„Und führe uns nicht in Versuchung“ – ein Appell, den viele von uns im Gebet aussprechen, wenn wir nach Standhaftigkeit suchen. Der Alltag bietet unzählige Versuchungen: von kleinen Ablenkungen bis hin zu schwerwiegenden moralischen Entscheidungen. Doch gerade durch diese Herausforderungen formen wir unsere eigenen Positionen und entwickeln unsere Charakterstärke.

In der Bibel finden wir eine der bekanntesten Versuchungsgeschichten: die von Jesus in Mt 4. In dieser Geschichte widersteht Jesus den Versuchungen des Teufels, um seine göttliche Mission nicht zu gefährden. Aber sind seine Versuchungen nicht auch unsere eigenen Versuchungen?

Die Welt um uns herum ist voll von Verführungen, die uns vom rechten Weg abbringen können. Doch es sind solche Zeiten, dass wir uns bewusst werden sollten, dass wir eine Wahl haben. Wir können unserer Versuchung nachgeben oder den Mut aufbringen, standhaft zu bleiben und das zu tun, was richtig ist.

Dieser tägliche Kampf gegen so manche schnelle Wahrheiten und Versuchungen kann zu einer wertvollen Erfahrung werden, die uns charakterlich formt und uns näher zu der eigenen Wahrheit führt. Den eigenen Werten und Prinzipien treu zu bleiben, zu festigen und zu lernen, wie wir uns selbst und anderen gegenüber gerecht bleiben können, ist die Probe aufs Exempel.

Lasst uns diese Herausforderungen als Chancen betrachten. Gehen wir unseren eigenen Weg und widerstehen den Versuchungen, die uns begegnen. Denn am Ende des Tages sind es diese Entscheidungen, die uns zu den Menschen machen, die wir werden wollen.

Das und mehr ist Thema im Gottesdienst am 18.2. – um 10 Uhr in Tiefenort und um 14 Uhr in Langenfeld. Herzliche Einladung!

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Neujahrsempfang in Tiefenort!

Die Evangelische Kirchengemeinde Tiefenort lädt Euch ganz herzlich am Montag, 29.1. ab 16 Uhr zum Neujahrsempfang in die renovierten Räume des Evangelischen Gemeindehauses ein.Thema: Neustart ins Leben – mit Liebe serviert, von Herzblut geprägt.Geselliger Start ins Jahr bei Sekt und Keks, Kaffee und Kuchen.

Gemeindebrief Januar-Ostern 2024

Das Neue Jahr beginnt – dazu alles Gute! Neues Jahr, neue Vorsätze. Ich hoffe, es gelingt, was wir uns alle miteinander vorgenommen haben.

Gemeindebrief online


Unser neuer Gemeindebrief ist online. Mit unserem neuen Gemeindebrief möchten wir euch herzlich dazu einladen, gemeinsam mit uns in die vielfältigen Themen einzutauchen, die unsere Kirchengemeinden lebendig machen und bewegen. Getreu dem Leitmotiv 2024 „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe“, möchten wir Euch hier kurz einen Überblick verschaffen:

Liebe mit Leidenschaft: Die Kraft der Hingabe

Liebe ist mehr als ein Gefühl; sie ist eine leidenschaftliche Hingabe, die in unseren Taten sichtbar wird. In unserem Gemeindebrief möchten wir darüber reflektieren, wie wir die Liebe mit Leidenschaft leben können, und welchen Einfluss dies auf unser Alltagsleben hat.

Protestieren aus Liebe: Eine unkonventionelle Perspektive

In der Welt zu sein, aber nicht von der Welt – das ist ein Anspruch, den wir als Christen haben. Doch was hat das mit „Protestieren“ zu tun? Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns zu erkunden, wie wir durch ein liebevolles Protestieren positive Veränderungen bewirken können.

Rückblick auf besondere Momente: Martinstag, Krippenspiele und „Du bist ein Engel“

Lasst uns gemeinsam auf einige besondere Ereignisse zurückblicken, die uns in den vergangenen Monaten begleitet haben. Der Martinstag, unsere berührenden Krippenspiele und die herzliche Aktion „Du bist ein Engel“ beim Weihnachtsmarkt haben uns gezeigt, wie wir als Gemeinschaft wirkungsvoll Gottes Liebe in die Welt tragen können.

Fahrt nach Sargenzell: Gemeinschaft erleben und stärken

Ein Höhepunkt im Herbst Monat war sicherlich unsere Fahrt zum Früchteteppich nach Sargenzell. Gemeinsam haben wir nicht neue Sichtweisen erkundet, sondern auch unsere Gemeinschaft gestärkt.

Einladung zum lebendigen Ostergarten in Fulda – Bewegende Gottesdienste

Am 21. März fahren wir zum unserem lebendigen Ostergarten in Fulda – ab jetzt kann man sich dabei bei mir anmelden. Lasst uns gemeinsam bewegende Gottesdienste erleben, die zentrale Thema „Näher zu dir, mein Gott“, vertiefen und erleben, wie wir hin zur Osterzeit eine neue Verbindung zu unserem Herrn finden können.

Montagstreff „Kirche, Kaffee und Keks“: Gemeinschaft in der Woche

Neu in unserer Gemeinde ist der Montagstreff „Kirche, Kaffee und Keks“. Hier bieten wir Raum für Begegnungen, Gespräche und Gemeinschaft unter der Woche. Erfahrt mehr über die Beweggründe und Ziele dieses neuen Angebots, das dazu einlädt, den Glauben auch außerhalb der klassischen Sonntagsgottesdienste zu teilen.

Wir freuen uns, wenn Euch unser Angebot und unser Gemeindebrief gefällt. Gebt die Informationen gerne weiter und ladet auch Eure Freunde und Nachbarn zu unseren besonderen Angeboten ein.

Herzlich, Euer Pfarrer Thomas Volkmann

Ohne sie geht fast nichts: Ehrenamtliche in Kirche und Gesellschaft

Freiwillige im Ehrenamt

Ehrenamtlich Tätige bringen sich vielfältig ein. Ob Feuerwehr oder Katastrophenschutz, Besuchsdienste oder mit musikalischen Grüßen, im Chor und an der Orgel – ohne Ehrenamtliche geht fast nichts.

„Ich mache es doch gerne.“
„Hier kann ich zeigen, was in mir steckt“

Mit diesen Aussagen beschreiben ehrenamtlich tätige Menschen immer wieder ihr Engagement in Kirche und Gesellschaft. Sie setzen sich freiwillig und ohne Bezahlung für das Wohl anderer ein und leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Ob in der Flüchtlingshilfe, im Besuchsdienst, bei der Feuerwehr oder im Roten Kreuz – ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind unermüdlich im Einsatz, um anderen Menschen zu helfen und das Gemeinwohl zu stärken.

Ein Bereich, in dem ehrenamtliches Engagement eine besonders große Rolle spielt, ist die Flüchtlingshilfe, wie z.B. im Helferkreis von Tiefenort. Nachdem in den letzten Jahren eine Vielzahl von Menschen aufgrund von Kriegen und politischer Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten, war die Unterstützung der Gesellschaft gefragt. Ehrenamtliche haben sich bis heute in diesem Bereich unermüdlich für die Integration der Geflüchteten eingesetzt. Sie haben ihnen bei der Wohnungssuche geholfen, Deutschkurse organisiert, bei Behördengängen unterstützt und vieles mehr. Ihr Engagement hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Integration der Geflüchteten in unserer Gesellschaft gelingt.

Aber auch in der Kirche spielen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eine wichtige Rolle. Sie engagieren sich beispielsweise im Besuchsdienst und besuchen ältere oder kranke Menschen, um ihnen Gesellschaft zu leisten und ihnen bei alltäglichen Aufgaben zu helfen. Diese Besuche bedeuten den Menschen oft sehr viel, denn sie fühlen sich nicht mehr alleine gelassen und wissen, dass jemand an sie denkt. So berichtet Anna Müller, eine ehrenamtliche Besucherin: „Es macht mir große Freude, den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nicht vergessen sind.“

Auch in Notfallsituationen sind ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unverzichtbar. Sie engagieren sich bei der Feuerwehr und im Roten Kreuz und sind bereit, in kritischen Situationen Hilfe zu leisten. Ob bei Bränden, Verkehrsunfällen oder Naturkatastrophen – sie sind zur Stelle, um Leben zu retten und Menschen in Not zu helfen. Dabei gehen sie oft an ihre Grenzen und riskieren ihre eigene Sicherheit. Doch sie tun es gerne, wie Stefan Hill, ehrenamtlicher Feuerwehrmann, betont: „Es ist zwar nicht immer einfach, aber einer muss es doch tun. Und ich habe Kameraden, auf die ich mich verlassen kann“

Ehrenamtliches Engagement geht jedoch über diese Beispiele hinaus. In nahezu allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind Menschen ehrenamtlich tätig und leisten einen wertvollen Beitrag. Ob in der Kinder- und Jugendarbeit, im Sportverein, in der Nachbarschaftshilfe oder in kulturellen Vereinen – ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind unverzichtbar und bereichern das Gemeinschaftsleben.

„Es ist mir eine Bürgerpflicht zu helfen und Verantwortung für meine Mitmenschen zu übernehmen.“

Warum engagieren sich Menschen ehrenamtlich? Die Gründe sind vielfältig. Einige möchten ihre Zeit sinnvoll nutzen und anderen Menschen helfen. Andere wollen sich für eine bestimmte Sache einsetzen oder Verantwortung übernehmen. Oft spielen persönliche Erfahrungen oder Werte eine Rolle, die zu einem Engagement motivieren. Eines haben jedoch alle ehrenamtlich Tätigen gemeinsam: Sie setzen sich aus Überzeugung für das Gemeinwohl ein und zeigen damit eine vorbildliche Bürgerlichkeit.

Helfen, aber auch Verantwortung übernehmen

Doch es gibt auch Herausforderungen im ehrenamtlichen Engagement. Oft sind die ehrenamtlich Tätigen stark belastet und stoßen an ihre Grenzen. Sie müssen ihre Zeit zwischen Familie, Beruf und Ehrenamt aufteilen und manchmal auch mit Widerständen kämpfen. Auch die finanzielle Ausstattung und Anerkennung seitens der Gesellschaft könnten besser sein. Dennoch sind sie bereit, ihre Freizeit und Energie für andere Menschen zu opfern und freuen sich über die kleinen „Wiedergutmachungen“, die mehr als nur ein trockener Handschlag oder ein dahin gehauchtes „Danke“ sind: z.B. regelmäßige Treffen und Anerkennung ihrer Arbeit.

Ehrenamtliche sind von unschätzbarem Wert für unsere Gemeinschaft. Ihr freiwilliges Engagement ist von großer Bedeutung und dafür möchten wir ihnen unseren herzlichen Dank aussprechen. Denn Ehrenamtliche leisten ihre Arbeit ohne Bezahlung – höchstens eine kleine Aufwandsentschädigung, eine Einladung zu einer Dankeschön-Veranstaltung und besondere Aufmerksamkeit zu Geburtstagen können ihnen zuteilwerden.

„Wir machen das nicht für Geld, wir machen das für die Kirche, für die Gesellschaft,“ sagen mir meine Kirchenältesten. Dieses Zitat bringt auf den Punkt, warum Ehrenamtliche sich freiwillig engagieren. Sie möchten einen Beitrag leisten, etwas Gutes tun und ihre Fähigkeiten für das Wohl anderer einsetzen. Sie fühlen sich gebraucht und haben das Bedürfnis, aktiv zur Gemeinschaft beizutragen.

Bei uns können sie sich sinnvoll einbringen

Mit ihren Kenntnissen, Erfahrungen und Fähigkeiten können Ehrenamtliche sich sinnvoll einbringen. „Hier können wir uns sinnvoll einbringen mit unseren Fähigkeiten, mit Wissen und Erfahrung, mit dem, was wir gelernt haben.“ Dieses Zitat zeigt, dass Ehrenamtliche ihre Ressourcen nutzen möchten, um anderen zu helfen und Projekte voranzubringen.

Die Ehrenamtlichen bereichern unsere Gesellschaft ungemein und machen sie lebenswerter. Ohne ihr Engagement wären viele Veranstaltungen, Projekte und Angebote nicht möglich. Sie sind diejenigen, die mit ihrer Zeit und Energie dazu beitragen, dass Gemeinschaften zusammenwachsen und Menschen unterstützt werden.

Daher wollen wir den Ehrenamtlichen nochmals herzlich danken. Ihr Einsatz ist unbezahlbar und wir schätzen ihre freiwillige Arbeit sehr. Danke, dass ihr euch für die Gemeinschaft einsetzt und mit eurem Engagement das Leben anderer bereichert.

Ehrenamtliche engagieren sich in vielen Bereichen

Das Besondere am Ehrenamt in der Kirche liegt darin, dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet, sich für die Gemeinschaft einzusetzen. Eine besondere Aufgabe ist es, für die musikalische Begleitung in Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen zu sorgen. Dies kann an der Orgel, mit der Gitarre oder mit der eigenen Stimme geschehen. Durch die musikalische Gestaltung wird eine besondere Atmosphäre geschaffen und die Gemeinde zum gemeinsamen Singen und Beten motiviert.

Ein weiterer Aspekt des Ehrenamts in der Kirche ist die Planung, Organisation und Vorbereitung von Veranstaltungen. Hierbei werden Fähigkeiten wie Teamarbeit, Kreativität und Organisationstalent gefordert. Es geht darum, Programme zu erstellen, Räumlichkeiten vorzubereiten und die Logistik zu koordinieren.

Das Ehrenamt in der Kirche umfasst auch die Verwaltung von Geldern und die Pflege und Instandhaltung von Gebäuden. Dies beinhaltet die Verantwortung für die Finanzen der Gemeinde, das Führen von Buchhaltung und die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für verschiedene Zwecke. Zudem ist es wichtig, die Kirchengebäude in einem guten Zustand zu halten, sodass sie als Orte für Treffen der unterschiedlichen Gruppen und für die Gemeinschaft genutzt und erhalten werden können.

Ein weiterer bedeutender Aspekt des Ehrenamts in der Kirche ist der Besuch von Menschen und das Gespräch mit ihnen über ihr Leben. Hierbei werden die Gaben des Zuhörens und des Einfühlungsvermögens eingesetzt. Es geht darum, für andere da zu sein, ihnen Unterstützung anzubieten und ihnen eine Stimme zu geben. Dies kann auch bedeuten, Verantwortung für andere zu übernehmen und ihre Anliegen in verschiedenen Gremien oder Ämtern zu vertreten. Oftmals geschieht dies in gewählten Ämtern, wir nennen sie „Kirchenvorstand“, „Kirchenältester“ oder als Mitglied des Gemeindekirchenrats.

„Viele Hände – schnelles Ende“

Das Ehrenamt in der Kirche kann sowohl projektorientiert sein als auch kontinuierliche Aufgaben umfassen. Es bietet die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, neue Fähigkeiten zu erlernen und seine Talente und Gaben einzubringen. Es ist eine wertvolle Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung der Kirchengemeinde mitzuwirken und einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten.

Wir möchten Ihnen heute nicht nur unseren Dank aussprechen. Wir sorgen auch für Aus- und Weiterbildung und Zurüstung. Im Jahr 2025 werden die Gemeindekirchenräte neu bestimmt und dann haben Sie die Möglichkeit, bei der Wahl anzutreten. Wir hoffen, dass Sie sich zur Wahl stellen.

(Bildnachweis: Bild von Gerd Altmann auf Pixabay)

Kasperle-Theater zu Besuch

Am Donnerstag, 16.11. um 16 Uhr kommt das Kasperle-Theater Buch mit einer Live-Vorstellung auf ihrer 3-Meter-Bühne zu uns in die Peterskirche nach Tiefenort.

Nach dem Martinstag am 11.11. um 17 Uhr (mit Martinsumzug durchs ganze Dorf) das 2. große Highlight für Kinder in diesem Monat bei uns!

Herzliche Einladung!

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