Heute am Fluss. Das Wasser steigt, ein Baum steht mittendrin. Die Strömung reißt, kleine Schnellen bilden sich. Aber er steht. Fest verwurzelt. Standfest.
Wann hab ich mich das letzte Mal so gefühlt? Fest verwurzelt. Nicht aus der Bahn geworfen. Egal, was kommt.
Meistens ist es anders. Die Nachrichten überfluten mich. Der Job drückt. Zu Hause hakt’s. Und ich? Schwanke wie Schilf.
„Sei mir ein starker Fels“, betet jemand in der Bibel. Ein Anker. Etwas, woran ich festmachen kann, was mich hält, wenn alles wackelt.
Vielleicht ist Glaube genau das: kein Schutz vor dem Wasser, aber Halt im Wasser. Wie bei dem Baum. Die Flut kommt trotzdem. Aber ich treibe nicht weg.
Und wenn ich nicht weiß, woran ich festmachen soll? Dann reicht vielleicht heute nur ein Satz: Du bist gehalten. Auch ohne zu sehen, von wem.
Probier’s. Steh einfach mal. Atmen. Spüren, dass da Grund ist unter dir.
Wo suchst du Halt, wenn’s stürmt? Schreib’s mir in die Kommentare. 🌊
Manchmal beginnt das Größte ganz leise. Ein Kind auf dem Arm. Ein wenig Wasser. Ein Name. Ein Lächeln.
Gerade darin liegt die Kraft der Taufe. Sie ist kein großes Spektakel – und doch eines der stärksten Zeichen des christlichen Glaubens. Denn in der Taufe sagt Gott selbst: Du bist mir wichtig. Du gehörst zu mir. Dein Leben steht unter meinem Ja.
Hineingetaucht – nicht nur benetzt
Wenn wir taufen, sprechen wir davon, dass ein Mensch hineingetaucht wird in Gottes Gnade. Dabei geht es nicht nur um ein paar Tropfen Wasser auf der Stirn. Vielmehr beschreibt dieses Bild eine Bewegung, die das ganze Leben umfasst.
Gott umgibt dieses Leben. Von Anfang an. Und ohne Vorbedingungen.
Noch bevor dieses Kind etwas leisten kann, noch bevor es Fehler macht und noch bevor es seinen eigenen Weg geht, steht Gottes Zuspruch fest. Der Wert dieses Menschen muss nicht bewiesen werden.
Viele Eltern sagen: Wir wollen feiern. Und genau das ist die Taufe auch: ein Fest.
Ein Fest darüber, dass ein neues Leben da ist. Ein Fest darüber, dass dieses Leben mehr ist als Zufall oder biologische Notwendigkeit. Ein Fest darüber, dass Gott sich zu diesem Menschen stellt.
Die Taufe ist kein Abschluss, sondern ein Anfang. Kein Ziel, sondern ein Startpunkt. Gott sagt nicht: Mal sehen, was aus dir wird. Er sagt: Ich bin da – egal, was kommt.
Gott hält seine Hand über dir
In der Bibel gibt es ein starkes Bild: den Regenbogen. Er ist Zeichen dafür, dass Gott seine Zusage nicht zurücknimmt, sondern dass er sich selbst bindet: an die Menschen, an diese Welt.
So ist auch die Taufe ein Zeichen des Schutzes und des Segens. Nicht als Garantie für ein sorgenfreies Leben. Aber als Zusage: Du gehst nicht allein.
Es wird Tage geben, an denen das Leben schwer ist. An denen Eltern ihr Kind nicht vor allem bewahren können. An denen Wege unsicher werden.
Die Taufe erinnert: Gottes Hand ist größer als unsere Angst.
Gott sieht dich an
Vielleicht ist das das zärtlichste Bild der Taufe: Gott sieht dieses Kind an – so, wie eine Mutter ihr Kind ansieht.
Mit einem Lächeln. Mit Liebe. Mit völliger Annahme.
Nicht prüfend. Nicht vergleichend. Nicht fordernd.
So sieht Gott den Menschen an. Und dieser Blick gilt ein Leben lang. Das gilt auch dann noch, wenn wir ihn selbst längst vergessen haben.
Du bist gerufen – bei deinem Namen
In der Taufe wird ein Name genannt. Dein Name. Das ist mehr als eine Formalität.
Gott ruft Menschen nicht anonym. Er sagt nicht: Irgendwer da draußen. Er sagt: Du.
Die Taufe schenkt Identität: Du bist mehr als das, was andere in dir sehen. Mehr als das, was du einmal leisten wirst. Mehr als deine Erfolge und deine Fehler.
Was Taufe für Eltern bedeutet
Eltern bringen ihr Kind zur Taufe, weil sie spüren: Wir können nicht alles tragen.
Die Taufe entlastet. Sie sagt: Dieses Leben liegt nicht nur in unseren Händen.
Eltern müssen nicht perfekt sein. Sie dürfen vertrauen. Sie dürfen loslassen – ein Stück.
Was Taufe für Patinnen und Paten bedeutet
Paten übernehmen kein Amt, sondern eine Beziehung. Sie versprechen nicht, alles richtig zu machen. Sie versprechen, für ihn, für sie, für euch als Familie, da zu sein.
Mitzugehen. Zuzuhören. Glauben vorzuleben – auch mit Fragen und Zweifeln.
Taufe schafft Gemeinschaft über Generationen hinweg.
Was Taufe für unsere Gesellschaft bedeutet
In einer Welt, die Menschen oft nach Leistung, Nutzen oder Erfolg bewertet, setzt die Taufe ein starkes Zeichen:
Jeder Mensch ist wertvoll. Nicht irgendwann. Nicht unter Bedingungen. Sondern von Anfang an.
Taufe widerspricht einer Logik, die fragt: Was bringt mir das? Sie sagt: Dieses Leben ist es wert, geschützt und geachtet zu werden.
Wo Taufe gefeiert werden kann
Viele denken bei Taufe zuerst an ein Kirchengebäude. Und ja: Kirchen sind gute Orte dafür. Orte der Stille, der Geschichte, des Gebets. Klar, dort steht ja auch der Taufstein.
Aber schon die Bibel erzählt anders: Der äthiopische Kämmerer sagt:
„Siehe, da ist Wasser – was hindert’s, dass ich mich taufen lasse?“
Taufe ist nicht an Mauern gebunden. Sie braucht Wasser, Gottes Wort und die Gemeinschaft.
Darum sind auch andere Orte möglich: am Fluss, am See, im Garten, an einem besonderen Platz im Leben der Familie. Entscheidend ist nicht der Ort – entscheidend ist Gottes Zusage.
Taufe und Segen – was ist der Unterschied?
Viele Menschen wünschen sich heute eine Segensfeier. Das zeigt: Die Sehnsucht nach Zuspruch ist da.
Segen ist wichtig. Taufe geht weiter.
In der Taufe handelt Gott selbst verbindlich. Er sagt nicht nur: Ich wünsche dir Gutes. Er sagt: Du gehörst zu mir.
Taufe ist einmalig – weil Gottes Zusage trägt.
Ein Wort zum Schluss
Die Taufe sagt einem Menschen nicht, wie sein Leben verlaufen muss. Aber sie sagt, worauf er sich verlassen darf.
Du bist hineingetaucht in Gottes Gnade. Du bist angesehen. Du bist begleitet. Du bist wertvoll.
TIEFENORT. Man muss es einfach erlebt haben. Wer am vergangenen Sonntagabend an der St. Peterskirche vorbeikam, hörte statt Orgelklängen plötzlich Gitarrenriffs und vertraute Melodien. Im Inneren herrschte eine besondere Atmosphäre: konzentrierte Stille, durchbrochen von spontanem Applaus, im warmen Schein unzähliger Lichter.
„Nie gedacht, dass ich in der Kirche Gänsehaut bekomme“
Schon die ersten Töne machten klar: Hier spielen Profis. Das Duo „The Quite Side“ mit Mathias Gunia und Michael „Muggemicha“ Gerlach füllte den Raum von Anfang an mit einer kraftvollen, aber zugleich einfühlsamen Energie. „Ehrlich gesagt, ich hätte nie gedacht, dass ich in einem Gottesdienst Gänsehaut bekommen würde“, berichtet eine junge Besucherin später. „Besonders als ‚Sound of Silence‘ erklang – da ging es richtig unter die Haut.“
Die Botschaft: Jesus als Licht an deiner Seite
Doch der Abend bot mehr als nur gute Musik. Im Mittelpunkt stand eine klare, tröstliche Botschaft: Jesus als Licht an deiner Seite. Pfarrer Thomas Volkmann und sein Team – darunter Mario Gratz, Joachim Krug und Ines Wiegand – übersetzten diese Zusage in starke, lebensnahe Bilder. Nicht als ferne Idee, sondern als reale Gegenkraft. Gegen die Angst, die lähmt. Gegen die Hoffnungslosigkeit, die sich breitmacht. Gegen die Verzagtheit, wenn alles zu viel wird. Da wurde erzählt vom einsamen Johannes auf Patmos und dem Bergmann im stockfinsteren Schacht von Merkers, für den das Licht der Grubenlampe lebensrettend ist. Man spürte es regelrecht: hier wurde kein Programm abgespult. Hier wurde nahbar, ehrlich und kraftvoll gefeiert, was Gemeinschaft und Glaube heute bedeuten können.
„Dieser kleine Lichtschein unter der Tür – das war das Bild, das mir bleibt“, erzählt ein älterer Herr. „Das hat mir mehr gesagt als manche lange Predigt. Dass da einer ist. Dass ich nicht im Dunkeln sitze.“
Kerzenritual und Segen: Momente, die bleiben
Besonders berührend war das Kerzenritual. Nach und nach strömten die Besucher nach vorn, um im großen, geschmiedeten Fisch am Altar ein eigenes Licht zu entzünden. Für einen kranken Angehörigen, für einen persönlichen Neuanfang oder einfach als stilles Gebet. Dieser Moment wirkte nicht wie ein Programmpunkt, sondern wie ein echtes, gemeinsames Bedürfnis. Ebenso wurde das Angebot des persönlichen Segens durch Pfarrer Volkmann von vielen dankbar und sichtlich bewegt angenommen.
„Die Musik war total stimmig – gerne wieder!“
Zurück zur Musik: Sie war nicht nur Begleitung, sondern tragendes Element.„Total stimmig“, findet ein Besucherpaar. „Die Lieder passten perfekt zum Anlass. Nicht aufgedrückt, sondern echt. Hat uns richtig gut gefallen. Gern wieder!“ Die Mischung aus bekannten Stücken von den Beatles bis hin zu Ostrock-Klassikern fühlte sich nicht aufgesetzt, sondern authentisch und respektvoll an. „Hat uns richtig gut gefallen – gerne wieder!“, war daher ein häufig gehörtes Statement im Anschluss.
Genau das ist der Tenor, der am Ende des Abends steht: Gern wieder. Nach dem offiziellen Teil standen die Menschen noch lange bei Glühwein in der illuminierten Kirche zusammen. Es wurde gelacht, diskutiert, zugehört. Die Band spielte weiter, und das Publikum war bei bester Stimmung.
Ein gelungener Ausklang und eine klare Erkenntnis
Die Kirchengemeinde Tiefenort hat an diesem Abend kein Event veranstaltet. Sie hat einen Raum geöffnet. Für Stille und für Sound. Für persönliche Momente und für gemeinsames Größeres. Und sie hat damit vielen eine sehr konkrete Hoffnung mitgegeben: Dass ein einzelner Lichtschein alles verändern kann. Man muss ihn nur anzünden.
Ein Abend, der beweist: Kirche kann. Und so ein Abend wird in Tiefenort sicher nicht der letzte seiner Art gewesen sein.
Wenn am 1. Februar um 18 Uhr die Lichter gedimmt werden, erwartet die Besucher keine steife Liturgie, sondern ein atmosphärisches Zusammenspiel aus handgemachter Live-Musik, tiefgehenden Visionen und dem wärmenden Schein hunderter Kerzen. Die Kirchengemeinde lädt zum großen Finale ihrer Epiphanias-Reihe.
„Licht für Alle“ – dieser Titel prangt groß auf den Plakaten, und er ist an diesem Abend wörtlich zu nehmen. Schließlich setzt die Kirchengemeinde Tiefenort in einer Zeit, in der die Nachrichten oft düster wirken, einen leuchtenden Kontrapunkt. Dabei steht ein Thema im Mittelpunkt, das aktueller kaum sein könnte: „Wie verändert uns das Licht? Die Vision – wenn Angst weicht“.
Rock-Balladen statt Orgelklang: The Quite Site
Für den passenden Soundtrack sorgt an diesem Abend jedoch nicht die Orgel. Stattdessen bringt die Band „The Quite Site“ Gitarren und eine Mundharmonika mit in den Altarraum. Die beiden Musiker, Mathias Gunia und Michael „Muggemicha“ Gerlach, sind bekannt für ihren authentischen und ungeschliffenen Sound.
Wer bei Kirchenmusik nur an alte Choräle denkt, wird folglich überrascht sein: Auf der Setlist stehen Welthits von Bruce Springsteen, CCR, Neil Young sowie Simon & Garfunkel. Songs wie „The Sound of Silence“ oder das hoffnungsvolle „Here comes the sun“ der Beatles werden die alten Mauern der Peterskirche erfüllen. Es ist gerade diese Mischung aus Weltmusik und geistlichem Impuls, die den Abend so nahbar macht.
Ein Lichtschein unter der Tür
Inhaltlich bildet der Gottesdienst den Abschluss der Predigtreihe „Dem Licht auf der Spur“. Nachdem es zuletzt um Themen wie Taufe und Krise ging, richtet sich der Blick nun auf die Vision. Die Predigt greift dazu ein starkes Bild auf: Wie ein Lichtschein, der unter einer Tür hindurchfällt und einem Kind im Dunkeln die Angst nimmt, so soll die biblische Vision als „Gegen-Bild“ zur oft beängstigenden Realität wirken.
Überdies schlägt der Gottesdienst ganz lokale Brücken – bis hinunter in den Schacht von Merkers. „Ohne Licht keine Schicht“ – dieses alte Bergmannswort wird an diesem Abend zur Metapher für Lebensmut. Somit erhalten die Besucher nicht nur geistliche, sondern auch ganz praktische Orientierung für den Alltag.
Glühwein und Gespräche vor besonderer Kulisse
Ein weiteres Highlight des Abends ist das „Kerzenritual“. Die Besucher sind hierbei eingeladen, ganz persönlich ein Licht zu entzünden – als Zeichen für eine Hoffnung, die sie nicht aufgeben wollen.
Weil Gemeinschaft aber nicht mit dem „Amen“ endet, geht der Abend anschließend erst richtig weiter. Die Gemeinde lädt deshalb zum „gemütlichen Ausklang“ ein. Bei einem Imbiss und heißem Glühwein ist dann Zeit, um vor der illuminierten Kulisse der St. Peterskirche zusammenzustehen, der Musik zu lauschen und ins Gespräch zu kommen.
Die neue Ausgabe unseres Gemeindebriefs ist da – und er ist randvoll mit Leben, Terminen und Geschichten aus unseren Gemeinden. Unter dem Motto „Siehe, ich mache alles neu!“ nehmen wir Sie mit auf eine Reise von der persönlichen Glaubenserfahrung bis zur weltweiten Christenheit.
Im Fokus dieser Ausgabe:
Konkrete Angebote: Von der einfachen Trauung am besonderen Datum 26.6.26 über Jubelkonfirmationen bis zur sensiblen Trauerbegleitung – Kirche, die mitten im Leben steht.
Weltweite Verbundenheit: Der Weltgebetstag 2026 führt uns nach Nigeria. Wir laden ein, die kraftvolle Hoffnung nigerianischer Christinnen kennenzulernen und das Band des gemeinsamen Gebets zu spüren, das rund um den Globus reicht.
Geistliche Vertiefung: Die Passionszeit als Trainingsweg mit besonderen Band-Gottesdiensten und die Fastenaktion „7 Wochen ohne Härte“ laden zur inneren Erneuerung ein.
Gemeinde zum Anfassen: Berührende Rückblicke auf die vollen Weihnachtsmärkte, mitreißende Konzerte und die Erkenntnis: Geöffnete Türen verändern Herzen.
Mit seelsorgerlichen Worten, lebendigen Bildern und einem vollen Terminkalender ist diese Ausgabe mehr als Information – sie ist eine Einladung zum Miterleben und Mitgestalten.
Habt ihr’s auch manchmal dunkel? Nicht nur im Winter, sondern im Leben? Wo braucht es einen Lichtblick?
Ab dem 11. Januar starten wir eine besondere Predigtreihe in der Epiphaniaszeit: „LICHT.FÜR.ALLE.“
Vier Sonntage. Vier Fragen. Vier Erfahrungen mit dem Licht, das Gott in diese Welt gebracht hat – und das jeden von uns verwandeln kann.
🗓️ Die Themen im Überblick:
11. Jan, 10 Uhr | Kirche Tiefenort / 14 Uhr Kirche Langenfeld „Woher kommt uns Licht?“ Die Taufe – wenn Gott selbst spricht. Was es heißt: „Du bist mein geliebtes Kind.“
18. Jan, 10 Uhr | Ev. Gemeindehaus Tiefenort „Wo fehlt uns Licht?“ Die Dürre – wenn Gott scheinbar schweigt. Wie wir mit unseren dunklen Tagen umgehen können.
25. Jan, 10 Uhr | Ev. Gemeindehaus Tiefenort / 14 Uhr Kirche Langenfeld „Für wen ist das Licht?“ Die Begegnung – wenn Grenzen schmelzen. Warum Gottes Liebe keine Ausnahme kennt.
1. Feb, 18 Uhr | Kirche Tiefenort – LICHTERGOTTESDIENST „Was kann das Licht?“ Ein besonderer Abendgottesdienst mit moderner Musik, bei Kerzenlicht und der Möglichkeit, einen persönlichen Segen zu empfangen. Ein offenes, einladendes Format für alle – ob zum ersten oder hundertsten Mal in der Kirche.
🧭 Warum du kommen solltest: Diese Reihe ist nichts für fromme Theorie. Sie ist fürs echte Leben. Für alle, die nach Orientierung suchen, die Kraft brauchen oder einfach neugierig sind, was der Glaube heute noch zu sagen hat. Wir reden über Identität, über Krisen, über Begegnungen und darüber, wie wir selbst zu Lichtbringern werden können.
Egal, wo du gerade stehst: Du bist eingeladen. Komm vorbei, wie du bist.
📌 Alle Infos auf einen Blick:
Ort: Kirche oder Gemeindehaus Tiefenort (Bad Salzungen)
Zeit: Immer sonntags, 10 Uhr (außer 1. Feb, 18 Uhr)
in Langenfeld zusätzlich am 11. Januar und am 25. Januar um 14 Uhr (Kirche)
Kennen Sie das? Man fährt im Auto durch den November-Nebel, die Dämmerung setzt ein, und plötzlich merkt man: „Huch, ich habe das Licht ja noch gar nicht an!“ Manchmal gewöhnen wir uns so sehr an das Grau und die Dunkelheit, dass wir vergessen, wie hell und warm es eigentlich sein könnte.
Genau darum geht es an diesem 1. Advent (Sonntag) um 18:00 Uhr in unserer Kirche in Tiefenort.
Wir laden Sie herzlich ein zu einem Lichtergottesdienst, der anders ist. Lassen Sie die Hektik der Vorweihnachtszeit vor der Kirchentür und treten Sie ein in einen Raum, der gut tut.
Was Sie erwartet:
Eine besondere Atmosphäre: Keine grelle Beleuchtung, sondern eine Kirche, die in den warmen Schein von Lichterketten und Kerzen getaucht ist.
Ein wachsendes Lichtermeer: Wir beginnen ruhig und lassen es im Laufe des Gottesdienstes immer heller werden. Seien Sie Teil dieses Moments, wenn wir das Licht von Bank zu Bank weiterreichen, bis die ganze Kirche strahlt.
Musik für die Seele: Unser Chor gestaltet den Abend mit zwei wunderbaren Liedern, dazu singen wir vertraute Adventsklassiker.
Ein Impuls zum Mitnehmen: Unter dem Motto „Zeit, das Licht anzumachen“ geht es um mehr als nur Kerzen. Es geht darum, wie wir auch innerlich den „Schalter umlegen“ können – gegen den Frust und die Kälte, für mehr Wärme und Miteinander.
Dieser Gottesdienst ist für alle gedacht: Für Familien, für Alleinstehende, für Zweifler und für Hoffende. Kommen Sie vorbei, wärmen Sie sich auf und nehmen Sie ein Licht mit in die neue Woche.
Wir wollen gemeinsam „den Schalter umlegen“ und die Kirche zum Strahlen bringen. Ein Abend mit viel Musik, Kerzenschein und einer ganz besonderen Atmosphäre.
Wir freuen uns auf Sie!
Die Fakten im Überblick: 📅 Wann: 1. Advent, Sonntag, 30.11.25 🕕 Uhrzeit: 18:00 Uhr 📍 Wo: St. Peterskirche, Tiefenort (Molterplatz 3)
Ein besonderer Feiertag verdient eine besondere Feier!
Heute Abend laden wir Sie und Ihre Familie und Freunde ganz herzlich zu einem besonderen Regionalgottesdienst zum Reformationsfest in die Klosterkirche nach Vacha ein. Wir feiern gemeinsam mit den Kirchengemeinden aus den Pfarrbereichen Vacha, Völkershausen, Sünna, Dorndorf, Tiefenort und Gehaus.
Was macht diesen Gottesdienst so besonders?
Wir freuen uns auf eine Predigt zu zweit – mit Diakonin Jana Volkmann und Pfarrer Thomas Volkmann. Das wird lebendig, nahbar und regt zum Nachdenken an!
Für die passende Stimmung sorgt Dr. Brenner aus Vacha am E-Piano. Durch den gesamten Gottesdienst führt uns Pfarrer Roland Jourdan.
Und hier kommt das Highlight für danach:
Gemütlicher Ausklang mit Imbiss!
Direkt im Anschluss an den Gottesdienst gibt es für alle Glühwein, Kinderpunsch und einen kleinen Imbiss. Die perfekte Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Kommt vorbei und feiert mit uns!
Heute, 31. Oktober 2025
18 Uhr
Klosterkirche Vacha
Perfekt, um den Feiertag in unserer wunderschönen Region ausklingen zu lassen. Teilt den Beitrag gerne mit euren Freunden und Nachbarn!
Wenn im Herbst die Blätter bunt werden und die Tage kürzer werden: pünktlich zu dieser interessanten Zeit liegt unsere neue Ausgabe von „La-Kitie“ bereit! Sie ist wieder prall gefüllt mit bewegenden Geschichten, fröhlichen Berichten und allen wichtigen Terminen für die kommenden Monate.
Wir laden Sie herzlich ein, darin zu schmökern! Denn wir berichten, wie es uns gelingt, Gemeinde zu leben:
Ein absolutes Highlight war die 888-Jahr-Feier Tiefenorts! Drei Tage lang zeigte sich, was unsere Gemeinschaft im Innersten zusammenhält. Vom festlichen Gottesdienst bis zum bunten Treiben auf der Heerstatt – es war ein rundum gelungenes Fest, auf das wir noch lange zurückblicken werden.
Außerdem im Heft: Ein Porträt der Lektorin Erika Drescher, die kürzlich ihren 100. Gottesdienst gehalten hat! Eine beeindruckende Frau, die mit großem Herzensengagement dafür sorgt, dass Gemeinden bei uns und im Umkreis Gottesdienst feiern können, wenn gerade kein Pfarrer da ist. Ein riesiges Dankeschön an sie und all die stillen „Engel des Alltags“.
Dazu die Rückschau auf die schönen Erntedank-Gottesdienste in Langenfeld und in Tiefenort und so manch andere gelungene Veranstaltung. Danke allen, die zum Erfolg beigetragen haben!
Vorfreude auf den Advent und Weihnachten
Der Terminkalender ist prall gefüllt und lädt zum Mitfeiern ein! Hier die wichtigsten Höhepunkte:
Sa., 29.11. | 17 Uhr:Advents-Zauber mit Markt rund um die Markus-Kirche Langenfeld
So., 30.11. | 18 Uhr:Lichter-Gottesdienst zum 1. Advent in Tiefenort
So., 14.12. | 18 Uhr:Gospel Christmas – Licht im Leben in der Markus-Kirche Langenfeld
Sa., 20.12. | 17 Uhr:Adventskonzert mit dem Gesangverein Tiefenort & Gästen in der Peterskirche
Das sind nur ein paar Einblicke. Im Gemeindebrief finden Sie außerdem:
Berichte von der GKR-Klausur in Soest
Eindrücke von den wunderbaren Benefizkonzerten
Die Ergebnisse der Kirchenvorstandswahlen
Und viele, viele weitere Termine und Angebote für Groß und Klein.
Den gesamten Gemeindebrief finden Sie hier als PDF zum Durchblättern und Herunterladen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen, gesegnete und besinnliche Vorweihnachtswochen – und freuen uns darauf, Sie bei den vielen schönen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!
Tiefenort hat bewiesen: Glaube und Pop-Kultur sind keine Gegensätze! Zum traditionellen Kirmes-Gottesdienst füllten 44 Kirmespärchen und zahlreiche Besucher die Peterskirche, die unter dem Motto „Glanz und Gloria“ zur schillernden Kulisse für eine unvergessliche Predigt wurde. Im Mittelpunkt: Die zeitlosen Hits von ABBA.
Wenn ABBA in die Peterskirche kommt: Ein Gottesdienst der besonderen Art
Es war ein Morgen, wie ihn die Peterskirche in Tiefenort im 888. Jahr ihrer Ersterwähnung wohl noch nicht erlebt hatte. Nach drei intensiven Kirmestagen zog die größte Kirmesgesellschaft der Ortsgeschichte – 44 Pärchen, 88 festlich gekleidete Kirmes-Leute – mit Kapelle in die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche ein.
Doch nicht nur die Menschen strahlten. Die Kirche selbst präsentierte sich in vollem „Glanz und Gloria“: Lametta, funkelnde Girlanden, Discokugeln und glitzernde Dekoration setzten das Kirmesthema perfekt in Szene. Als ungewöhnlicher, aber genialer Aufhänger wählte die Kirmesgesellschaft die Musik der schwedischen Pop-Legenden ABBA.
„Dancing Queen“ trifft auf Tiefgang: Die Predigt mit ABBA-Hits
Was dann folgte, war Kirche, die bewegte und begeisterte. Die großen ABBA-Klassiker wurden kurz angespielt und dienten als überraschende Grundlage für eine tiefgründige Predigt:
„Dancing Queen“: Von der Sehnsucht nach Glanz und dem Gefühl, der „König“ oder die „Königin“ des Augenblicks zu sein, hin zur Frage nach dem, was wirklich bleibt.
„Money, Money, Money“: Die Predigt beleuchtete die Suche nach materiellem Wert und stellte den wahren, nicht käuflichen Wert des menschlichen Lebens gegenüber.
„The Winner Takes It All“: Ein ehrlicher Blick auf Verluste und Scheitern, die jeder kennt, und die Hoffnung, die auch trägt, wenn der Glanz verblasst.
„I Have a Dream“: Der Abschluss fokussierte auf Gottes Traum für uns Menschen – ein Traum, der nicht aufhört.
Die Atmosphäre war einzigartig: Schunkelnde Kirmespärchen, Menschen, die lachten, berührt waren und sich sichtlich wohlfühlten. Die 50 Jahre alten ABBA-Songs bewiesen, dass sie noch immer in unsere Zeit hineinsprechen können – genauso wie der Glaube, wenn er lebendig und nah am Leben ist.
Gelebter Glaube: Kirmes und Gemeinschaft in Tiefenort
Die Lesung aus dem Jakobusbrief (Kapitel 2: „Glaube ohne Werke ist tot“) erhielt in diesem Kontext eine besondere Bedeutung. Die 44 Kirmespärchen hatten in den vergangenen Tagen nicht nur gefeiert, sondern angepackt, Gemeinschaft geschaffen und gezeigt, was Zusammenhalt bedeutet – ein perfektes Beispiel für gelebten Glauben.
Die begeisterten Rückmeldungen der Besucher nach dem Gottesdienst bestätigten den Erfolg des ungewöhnlichen Konzepts: „Die beste Predigt seit Jahren!“, „Das hat uns richtig berührt!“ – die Botschaft kam an.
Die Botschaft, die bleibt: Liebe statt Glanz
Die Kirmes, ursprünglich die Kirchweih, wurde in Tiefenort mit einer Feier der Dorfgemeinschaft und des lebendigen Glaubens zelebriert. Die zentrale Botschaft, die über den Glitzer und die Musik hinausging, war klar: Der Glanz vergeht. Aber die Liebe bleibt.
Ein großes Dankeschön geht an die 44 Kirmespärchen, die mit ihrem grandiosen Einsatz, der Dekoration und der Feier-Freude gezeigt haben: Kirche kann lebendig, nah und authentisch sein – und ja, auch mit einem Augenzwinkern.
Fazit: ABBA hätte in Tiefenort bestimmt mitgesungen – und mitgetanzt! Ein grandioses Beispiel dafür, wie Tradition und moderne Kreativität Hand in Hand gehen können, um Menschen zu begeistern.