Fritz Baltruweit berührt die Herzen

Tiefenort. „Das Konzert war super. Alle, die nicht hier waren, haben echt was verpasst!“ So sprach nicht nur ein Kirchenältester, der sonst nicht so aus sich herausgeht. In der Hand hält er CDs, als wären es seltene Errungenschaften. Viele der zahlreichen Besucherinnen und Besucher waren schlicht begeistert und erzählten am Ausgang davon, dass sie unbedingt was daraus mitnehmen wollten: Liederbücher und Tonträger gekauft hatten – so sehr hat ihnen das Konzert mit Fritz Baltruweit gefallen.

Fritz Baltruweit, der Mann der 1000 Lieder, von denen viele im Evangelischen Gesangbuch stehen, nahm am Samstag in Tiefenort sein Publikum auf eine besondere Reise mit. Lebensnah und tiefgründig ging es auf Hügel und Berge, mit dem Blick auf die Natur und dem, was einen umgibt. Er sang Lieder vom Gipfelkreuz genauso wie von den tiefen Tälern, in denen das Wasser tost und einem so manches passieren kann im Leben. Er erzählte von Brücken, die mit Mühe gesetzt wurden, für die wir selbst aber nichts getan haben, dass sie stehen – und wir sie nutzen dürfen.

Über wie viele Brücken werden wir geh’n?

Dahinter klingt immer leise die christliche Überzeugung durch von einem Schöpfergott, der alles so schön bereitet hat, und dass Jesus Christus selbst uns die Brücke zu Gott geschlagen hat. Auch den Blick in die Ewigkeit gelang ihm, wenn die Wasser am Strand die Namen langsam auslöschen und man weiß, wir sind nur Gäste auf dieser Erde.

Fritz Baltruweit ist eben Pastor mit Überzeugung und ein Mann der eher leisen Töne. Mittlerweile in Rente war er lange Zeit in der Pfarrerausbildung aktiv. In Hildesheim hat er in einer Projektstelle zu Gottesdienst und Kirchenmusik gearbeitet und viele Liederbücher zum Kirchentag mit eigenen Liedern vorbereitet und herausgegeben, zuletzt die „FreiTöne“ zum Reformationssommer 2017.

Bekannte Lieder und tiefsinnige Töne

Er braucht nicht viel: Er hüllt die Kirche in stimmungsvolles Licht, in der Hand seine Gitarre und an seiner Seite Konstanze Kuß, die virtuos in die Seiten ihrer Harfe greift. Seine Lieder gehen unter die Haut, die so einfach sind, so dass selbst ungeübte mitsingen können. Viele Lieder sind bekannt – und das hört man auch im Publikum. Plötzlich und unerwartet fordert Fritz Baltruweit Pfarrer Volkmann auf, am Klavier das Lied „Jeder Mensch braucht einen Engel“ mitzuspielen. Es war sein persönlicher, ungeplanter Höhepunkt des Konzerts.

Hoffnungsvoll und voller Gewissheit redet Fritz Baltruweit an diesem Abend vom Glauben – ohne einmal das Wort zu benutzen. „Ich habe schon lange meine Gemeinde nicht so still und gebannt erlebt“, meinte Pfr. Thomas Volkmann zum Schluss, bevor er den Segen sprach. „Du hast uns mitgenommen auf eine wunderbare Reise durch unser eigenes Leben!“

Die CDs, so der Kirchenälteste am nächsten Morgen, „laufen rauf und runter. Das war eine richtig gute Idee, das mit dem Fritz. Wann kommt er wieder?“

Liedermacher Fritz Balturweit mit seiner Band zu Gast in Tiefenort

Die Peterskirche in Tiefenort lädt zu einem besonderen musikalischen Erlebnis ein: Am 13. Mai um 17 Uhr wird der bekannte Liedermacher Fritz Baltruweit mit seiner Band in der Kirche auftreten. Unter dem Motto “Unterwegs” wird er einige seiner schönsten christlichen Lieder präsentieren, von denen er schon 1000 geschrieben hat. Sein Stil ist einfach modern, eingängig und berührt die Herzen der Zuhörer – nicht umsonst werden sie gerne auf Kirchentagen und anderen Festivals gesungen.

Fritz Baltruweit ist einer der profiliertesten christlichen Liedermacher im deutschsprachigen Raum. Seine Lieder sind geprägt von einer tiefen Spiritualität, einem kritischen Blick auf die Welt und einem humorvollen Charme. Er hat mehrere CDs veröffentlicht und ist regelmäßig auf Konzerten und Festivals zu hören, so auch in diesem Jahr wieder auf dem Kirchentag in Nürnberg. Seine Band besteht aus professionellen Musikern, die ihn an Gitarre, Klavier, Schlagzeug und Bass und Harfe begleiten.

Er wird für uns nicht nur  aus seinem reichen Repertoire singen – er will uns zugleich mitnehmen auf eine kleine musikalische Reise mit kleinen Geschichten von Kirche und anderen Erlebnissen. Die Peterskirche wird dabei zu einem stimmungsvollen Konzertsaal, in dem die Zuschauer die Lieder des Künstlers hautnah erleben können. Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend mit Fritz Baltruweit und seinen Musikern und laden Sie andere herzlich dazu ein, Teil dieses besonderen Ereignisses zu sein.

Nach dem Konzert sind alle Besucher zu einem kleinen Imbiss und einem geselligen Abend eingeladen. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Die Veranstaltung wird von der evangelischen Kirchengemeinde Tiefenort organisiert.

Mit Fisch und Fahrrad gemeinsam unterwegs sein

Festliche Eröffnung der Radwegesaison in Tiefenort am Samstag, 22.4. um 14 Uhr

Tiefenort. Bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen von 19 bis 20 Grad laden wir Euch herzlich ein zur festlichen Eröffnung der Radwegesaison. Der Höhepunkt des Tages ist ein Festgottesdienst am Samstag, den 22. April um 14 Uhr in der einzigartigen Radwegekirche. Sie befindet sich direkt am Werratal-Radweg. Die Peterskirche in Tiefenort ist eine von über 100 Kirchen in Deutschland, die Radfahrern offen stehen und ihnen einen Ort der Ruhe, Besinnung und Erfrischung bieten. Sie ist die bisher einzige Radwegekirche im Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach und im Wartburgkreis.

Gottesdienst mit Fisch und Gesang

Zum festlichen Gottesdienst hat sich die Kirchengemeinde etwas besonderes einfallen lassen: Ab Samstag steht ein riesiger Fisch als großer Kerzenständer vor dem Altar. Er ist eine Einladung an die Gäste, ihren Gebeten mit Kerzen Ausdruck zu verleihen. „Wir freuen uns zudem, dass Sängerinnen und Sänger aus Stadtlengsfeld zugesagt haben, den Gottesdienst festlich mit zu gestalten,“ macht Pfr. Thomas Volkmann neugierig. Nach dem Gottesdienst gibt es Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Aktionen für Groß und Klein am Gemeindehaus. Die Kirchengemeinde möchte damit die Freude am Radfahren und die Gemeinschaft untereinander fördern.

Sternfahrten von Merkers und Bad Salzungen geplant – Klingeltour

Unter dem Motto der Radwegekirche: „Gemeinsam unterwegs“ sind alle herzlich eingeladen, sich gemeinsam mit dem Fahrrad auf den Weg zu machen. Es ist eine Sternfahrt geplant, die um 13:15 Uhr von der Kirche Merkers und um 13:15 Uhr vom Puschkinpark in Bad Salzungen aus startet. Außerdem gibt es eine „Klingeltour“ durch Tiefenort für die „Kleinen“, bei der sie mit ihren Fahrradklingeln auf sich aufmerksam machen können.

Wir freuen uns auf ganz viele Besucher und wünscht Euch allen eine gute Fahrt und einen gesegneten Tag.

Besondere Veranstaltungen in der Radwegekirche Tiefenort

Wir haben tolle Neuigkeiten für euch: In den nächsten Wochen erwarten euch zwei spannende Events, die ihr nicht verpassen solltet!

Zum einen starten wir am 22.4. in die neue Radwege-Saison mit einer Sternfahrt zum Festgottesdienst. Egal, ob ihr lieber von Merkers oder von Bad Salzungen aus radelt, ihr werdet eine schöne Strecke durch die Natur genießen können. Und für die Kleinen haben wir eine lustige “Klingeltour” durch Tiefenort organisiert, bei der sie ihre Fahrradklingeln zum Einsatz bringen können. Start für alle Touren ist jeweils 13:15 Uhr. Der Höhepunkt des Tages wird der Festgottesdienst um 14 Uhr sein, bei dem wir den Chor aus Stadtlengsfeld begrüßen dürfen. Er wird uns mit seinen Liedern erfreuen und inspirieren. Anschließend laden wir alle ganz herzlich zum fröhlichen Ausklang bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und mehr ein.

Zum anderen haben wir am 13.5. um 17 Uhr einen ganz besonderen Gast in unserer Kirche: den Liedermacher Fritz Baltruweit mit seiner Band. Er ist bekannt für seine modernen und eingängigen christlichen Lieder, von denen er schon 1000 geschrieben hat. Unter dem Motto “Unterwegs” wird er uns einige seiner schönsten Werke vorstellen und uns auf eine musikalische Reise mitnehmen.

Wir sind sehr gespannt auf diese beiden Veranstaltungen und hoffen, dass ihr genauso begeistert seid wie wir. Kommt vorbei und bringt eure Freunde mit! Wir freuen uns auf euch!

Gottesdienste rund um Ostern 2023 feiern

Ostern ist das wichtigste Fest im Christentum, denn an Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Er hat den Tod besiegt und uns neues Leben geschenkt.

Wir laden Sie herzlich ein, dieses Fest mit uns zu begehen und die österliche Freude zu teilen. In unseren Kirchen in Bad Salzungen, Tiefenort, Langenfeld und Leimbach finden an den Kar- und Ostertagen verschiedene Gottesdienste und Andachten statt, zu denen wir Sie gerne begrüßen möchten.

Gründonnerstag – die Erinnerung an das letzte Abendmahl

Am Gründonnerstag, dem 6. April, erinnern wir uns an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern und feiern eine Passions-Andacht in Bad Salzungen um 19 Uhr (mit Pfr. Thomas Volkmann). Thema hier: Dein Wille geschehe!

Karfreitag – der stille Gedenktag

Am Karfreitag, dem 7. April, gedenken wir des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz und halten inne vor seinem Opfer für uns. In Bad Salzungen steht im Zentrum des Gottesdienstes um 10:15 Uhr eine Johannespassion. Die Predigt hält Superintendent Christoph Ernst. In Tiefenort feiern wir um 10:30 Uhr einen Gottesdienst mit Abendmahl und zeichnen die Leidensgeschichte Jesu nach, in Langenfeld um 14 Uhr einen Gottesdienst mit Abendmahl und in Leimbach um 15:30 Uhr eine Karfreitags-Andacht mit Heiligen Abendmahl.

Osternacht in Immelborn

Zu einer besonderen Osternacht laden wir gerne nach Immelborn ein. Start ist am Samstag um 21 Uhr in der Amalienkirche (mit Gospelchor und Prädikant Kühne).

Festgottesdienste zu Ostern

Am Ostersonntag, dem 9. April, jubeln wir über die Auferstehung Jesu und seine Herrlichkeit. Er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja! In Bad Salzungen feiern wir um 10:15 Uhr einen Gottesdienst mit Abendmahl mit Pfarrerin Diana Engel.

In Tiefenort feiern wir einen Festgottesdienst um 10:30 Uhr mit unserem Kirchenchor, der einige neuere Lieder singen wird (mit Pfr. Thomas Volkmann). In Langenfeld feiern wir um 14 Uhr einenFamilien-Gottesdienst mit Kindern und entzünden das Osterlicht (Pfr. Thomas Volkmann). Parallel dazu bieten wir Leimbach um 14 Uhr einen festlichen Oster-Gottesdienst für die ganze Familie an. (Gemeindepädagogin Doreen Pehlert).

Am Ostermontag, dem 10. April, lassen wir das Osterfest ausklingen mit einem fröhlichen Familiengottesdienst in Bad Salzungen um 10:15 Uhr (Gemeindepädagogin Doreen Pehlert).

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen schon jetzt ein gesegnetes Osterfest!

Ihre Kirchengemeinden in Bad Salzungen, Tiefenort, Langenfeld und Leimbach

**Good News: Gospel und Spirituals im nächsten „Gottesdienst für die Seele“**

„Wie klingt eigentlich die gute Nachricht Gottes als Musik?“ Diese Frage steht im Mittelpunkt des nächsten Gottesdienstes für die Seele, der am 1. April um 18 Uhr in der Peterskirche in Tiefenort stattfindet. Die evangelische Kirchengemeinde lädt alle ein, die sich von Gospel und Spirituals berühren lassen wollen.

Gospel und Spirituals sind christliche afroamerikanische Musikstile, die aus dem Leid und der Hoffnung der Sklaven in Amerika entstanden sind. Sie drücken den Glauben an Gottes Liebe und Befreiung aus und laden zum Mitsingen und Mitklatschen ein. Sie sind die Wurzel des modernen Gospel und Worships, die heute weltweit verbreitet ist.

Im Gottesdienst für die Seele werden die Besucher mehr über die Geschichte und die Wirkung dieser Musik erfahren. „Wie können solche Lieder unser Leben verändern und beeinflussen, wie stärken solche Lieder einen nach innen und nach außen?“ fragt das Vorbereitungsteam.

„Wir sind froh, dass wir für diesen besonderen Gottesdienst den bekannten Gospelchor „The Gospel Sisters & Brothers“ unter Leitung von Siegrun Hoffmann gewinnen konnten. Sie singen bekannte und neue Songs wie „Good news“, „Siyahamba“, „Higher ground“, „In your arms“ oder „Tell somebody“.

Pfr. Thomas Volkmann will in seiner Predigt auf die Botschaft dieser Lieder eingehen. Seine zentrale Frage lautet: „Wovon würden wir erzählen? Was ist unsere Hoffnung, unser Lobeslied, unsere Erfahrung der Bewahrung und Begleitung durch Gott?“

Der Gottesdienst für die Seele ist ein neues Gottesdienstformat in Tiefenort, in dem Besucher zur Ruhe kommen, Kraft schöpfen und neue Impulse bekommen. Zentrale Elemente sind dabei ansprechende musikalische Formen und die Möglichkeit, persönlich gesegnet zu werden.

Kommen Sie vorbei und erleben Sie selbst die Kraft dieser Musik! Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Bibelwoche als Workshop: KIRCHE nach vorne TRÄUMEN

Kirche nach vorne träumen: das wollen wir tun: Church Forward Dreaming. Wo stehen wir mit unserer Kirche? Was ist dran in unserer Kirche? Können, sollen, müssen wir uns neu, anders, tiefer, leidenschaftlicher, weiter, lebendiger, spiritueller ausrichten?

Das hätten wir uns im Traum nicht vorstellen können, dass eine so schöne und beeindruckende lebendige Kirche entsteht, von der die Bibel in der Apostelgeschichte berichtet. Sie steht als Symbol der Hoffnung und des Glaubens und bringt Menschen aus allen Gesellschaftsschichten zusammen, um gemeinsam zu beten, einander zu helfen und anzupacken.

Diese lebendige Kirche, von der die Bibel berichtet, ist mehr als nur ein Ort der Anbetung; Es ist auch eine Bewegung, die Menschen als Teil einer einheitlichen Gemeinschaft zusammenbringt. Hier können wir unsere Überzeugungen, Hoffnungen und Träume teilen und dabei einander näher kommen.

Anhand von Texten aus der Apostelgeschichte erfahren wir, wie die frühe Kirche ihren Glauben mutig und überzeugt lebte. Mit Church Forward Dreaming können Sie einen Einblick gewinnen, wie auch Sie den Sinn im Leben finden, und wie wir als Gemeinde zusammenstehen können, die Gott ehrt und ausstrahlt.

DatumLangenfeldTiefenortThema:
Freitag,
10.03.23
17:0019:00Aufbruch und Initialzündung: Apg 2
Montag,
13.03.23
17:0019:00Gemeinsam – oder was jeder braucht: Apg 4, 32-37
Mittwoch, 15.03.2317:0019:00Füreinander und für andere: Apg. 6, 1-7
Freitag,
17.03.23
17:0019:00Vom Zurüsten und Ausstrahlen: Apg 14, 8-20

Weltgebetstag feiern – Glaube bewegt

Herzliche Einladung zum Familiengottesdienst zum Weltgebetstag: im Gemeindehaus Tiefenort, Samstagabend, 4. März, 18 Uhr.

Die evangelische Kirchengemeinde Tiefenort lädt herzlich zu einem Familiengottesdienst zum Weltgebetstag ein. Am Samstag, 4. März um 18 Uhr treffen sich alle Interessierten im Gemeindesaal des Gemeindehauses, um gemeinsam zu beten und zu feiern. Der Gottesdienst steht unter dem Motto „Glaube bewegt: Glauben weltweit sichtbar machen“.

Der Satz: „I have heared abwout your faith – ich habe von deinem Glauben gehört“ steht im Mittelpunkt des Familiengottesdienstes für Groß und Klein. Was hört man über deinen, unseren, ihren Glauben, wofür können wir dankbar sein? Hintergrund sind die Glaubenserfahrungen der Christen in Thailand. Dort werden nicht nur fast alle Elektronikteile für Computer, Handys und Autos gefertigt. Es ist auch das Land, das China gerne angreifen und sich einverleiben möchte.

Die Gottesdienstbesucher erwartet ein bunter und fröhlicher Gottesdienst. Es wird gemeinsam gesungen, gebetet. Wir stellen dazu auch die Glaubens-Geschichte des Gastlandes Thailand näher dar. Außerdem gibt es ein landestypisches Abendessen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Weitere Informationen gibt es unter www.kitie.de oder bei Pfr. Thomas Volkmann (03695-6899552).

„GOTTESDIENST FÜR DIE SEELE“ ÜBERAUS GUT ANGENOMMEN

Am vergangenen Sonntag fand in der Peterskirche in Tiefenort ein Gottesdienst für die Seele statt. Unter dem Motto „Jetzt ist Zeit!“ versammelten sich gut 50 Gäste, um sich berühren und segnen zu lassen. Einige von ihnen waren zum ersten Mal bei einem Segnungsgottesdienst und waren gespannt, was sie erwarten würde. Viele der Gäste waren vom Gottesdienst sehr beeindruckt und fühlten sich durch das Erlebte sehr berührt und erfüllt.

Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Thomas Volkmann geleitet, der die Teilnehmer ermutigte, mutig zu sein und Neues zu wagen. In seiner mit Witz und Humor gespickten Predigt griff er aktuelle und brennende Fragen auf: Woran müssen wir jetzt arbeiten? Was ist jetzt dran? „So wie es ist, kann es nicht weitergehen. Nicht mit der Schere zwischen Arm und Reich, nicht mit dem, was weltweit mit dem Klima passiert, nicht mit dem Krieg in der Ukraine.“ Er machte Mut, die Perspektive zu wechseln, aus der Sicht der Betroffenen zu fragen: Was müsste jetzt geschehen? Was wäre jetzt aus Gottes Sicht zu tun?

Nach seiner 15-minütigen Predigt folgte die Einladung, sich persönlich segnen zu lassen. Die Gäste empfanden den Gottesdienst als sehr aufbauend und berührend. Es wurde ein wertvoller Moment der Begegnung geschaffen, der die Teilnehmer ermutigte, Neues zu wagen und aufeinander zuzugehen.

Besonders die neueren Lieder, begleitet von Jochen und Teresa Wölkner (Gesang, Cajon, Gitarre, Saxophon) und Pfarrer Thomas Volkmann (Klavier), trugen zur positiven Grundstimmung bei. Groß war vor allem die Wiedersehensfreude mit den Ukrainern, die vor gut einem Jahr aus der Region um Charkiw geflohen waren und inzwischen in Tiefenort eine Heimat gefunden haben. Besonders die Bitte um Frieden war ihnen ein Anliegen, das im Gottesdienst Gehör fand. Viele nutzten die Möglichkeit, Kerzen für persönliche Bitten anzuzünden. Getragen wurde der Gottesdienst von Ehrenamtlichen und dem Gemeindekirchenrat, die verschiedene Texte vorbereitet hatten und durch den Gottesdienst führten.

Der nächste „Gottesdienst für die Seele“ ist für den 1. April um 18 Uhr in der Peterskirche in Tiefenort geplant.

Gottesdienst für die Seele

Am 26. Februar werden wir in Tiefenort wieder einen besonderen Gottesdienst feiern: mit schöner Musik, frischen Liedern vom Kirchentag und der Möglichkeit, persönlich gesegnet zu werden.

Dieser Gottesdienst wird von vielen Ehrenamtlichen getragen, die mit vorbereiten und lesen. Das Thema „Jetzt ist die Zeit“ verweist schon auf den Kirchentag im Sommer. Wir fragen uns: Für was wäre jetzt die Zeit? Was ist jetzt dran? Was kann und muss sich verändern: für uns und für andere? Besonders freue ich mich auf gute Musik mit Teresa und Jochen Wölkner aus Tiefenort.

Der 26.2. ist zugleich „Jahrestag“ des Krieges auf die Ukraine (24.2.). Auch das möchten wir berücksichtigen und laden dazu gerne (wie schon im letzten Jahr) auch unsere Ukrainer vor Ort ein, um die wir uns im letzten Jahr gerne und herzlich gekümmert haben. Herzlich willkommen!

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