Katastrophe am Pfarrhaus: Wir müssen Fundamente trocken legen

Guten Tag, alle miteinander!

Ich wende mich auf diesem Wege an Euch, weil wir brauchen akut Eure Hilfe!

Eigentlich wollten wir diese Woche die Ausschreibungen vorbereiten für die energetische Grundsanierung des Pfarrhauses Tiefenort, als uns bei einer Probeschachtung auffiel, dass die Mauern und das Fundament ganz schön viel Wasser gezogen hatten. Unser begleitender Bauingenieur Toni Müller hat daher einen Baustopp verhängt und die Wasser- und Abwasserwirtschaft wegen der Verlegung der Regenrinnen verständigt. Wir müssen erst das Pfarrhaus auf der Seite der Klänge trockenlegen, den Boden freilegen, die Klänge ausschachten (Beton!), die Dachrinnen verlegen. Arbeiten, die bisher nie geplant, weil vorher nie erkannt waren.

Die Wände sind feucht, das Fundament ebenfalls. Hier eine der Probeschachtungungen.

Wir werden das Problem angehen. Mit Ihrer und eurer Hilfe. Dazu müssen wir nicht nur die Klänge aufgraben – Handschachtung – sondern auch das gesamte Fundament von innen her freilegen – Handschachtung. Die kommende Zeit hatte ich mir eigentlich anders vorgestellt. Aber so ist das, wenn man ein altes Haus genauer betrachtet.
Wir werden uns dazu auch Hilfe von außen holen, und brauchen ehrenamtliche Menschen, die bereit sind, sich einzubringen mit Technik und ihrem ganz persönlichen HB1.

Wir nehmen dazu zwei Wochenenden in Blick: 10/11. Juli und 17./18. Juli, jeweils Freitags ab 17.00 Uhr und Samstag ab 9 Uhr. Vielleicht ruckt es ja so richtig – Wir wären Euch allen wirkklich dankbar!

Ganz liebe Grüße! Euer Pfr. Thomas Volkmann

Vielen Dank den Ehrenamtlichen, die bei den Probeschachtungen und den anderen Arbeiten am Pfarrhaus schon dabei waren!

Abendgottesdienste zum Thema Suchen und Finden

Die Kirchgemeinden Möhra und Tiefenort laden an diesem Wochenenden zu zwei Abendgottesdiensten ein. Am Samstag, 27.6 feiert Pfr. Volkmann um 18 Uhr in Möhra Gottesdienst zum Thema „Suchen und Finden“, am Sonntag, 28.6. um 18 Uhr geht es in Tiefenort um die „Grundentscheidungen des Lebens“. Hintergrund ist jeweils die Geschichte vom verlorenen Sohn aus dem Lukasevangelium. Wir laden dazu herzlich ein.

Gottesdienst zum Johannis-Fest

Die evangelische Kirchengemeinde Langenfeld lädt diesen Samstag, 20. Juni, um 18 Uhr ganz herzlich zum Abend-Gottesdienst zum Johannis-Fest ein.

„In der Mitte des Jahres, auf dem Höhepunkt der sommerlichen Zeit, genau ein halbes Jahr vor Weihnachten, gedenken wir dem Vorläufer Jesu, Johannes der Täufer,“ macht Pfr. Volkmann es spannend. „Es hat mit Licht und Symbolen zu tun, es ist wie Weihnachten, Ostern und Michaelis eine Lichtfeier, weil sie auf das wahre Licht, Jesus Christus verweist.“

Bisher war der Gottesdienst zu Johannis verbunden mit dem Sommerfest am Johannisfeuer rund um die Kirche – das dieses Jahr nicht stattfinden kann. Wer aber einen inspirierenden Gottesdienst erleben möchte, ist herzlich eingeladen.

Was heißt eigentlich Beten in dieser Zeit – einmal angedacht…

Hast du heute schon gebetet? Den Menschen, den ich das gefragt habe, war kurz irritiert über die Frage – und dann meinte er: tatsächlich: Ich habe heute schon gebetet!

Beten – was ist das? „Man spricht mit jemanden“, sagte mir eine ehemalige Konfirmandin. „Mit jemanden?“ fragte ich zurück? Wer ist dieser jemand? Naja, etwas ganz besonderes. Das kann man schlecht erklären. – So was wie ein Freund? Fragte ich zurück? Anders, sagte sie. Ihm kann ich sagen, was ich selbst meiner besten Freundin nicht sagen würde.

„Beten, das ist ein Dialog“, meinte einer diese Woche am Telefon. „Man gibt was preis“ – und zwar bevor man etwas bekommt. Obwohl, angesichts der Digitalisierung dieser Welt sind wir vorsichtig geworden mit der Preisgabe von Daten und Fakten. „Naja, meinte er, aber bei Gott ist das doch etwas anderes. Ich kann ihm vertrauen, dass er das, was ich ihm sage und anvertraue, nicht gegen mich verwendet!“

Beten, das ist mehr, als wenn ich nur mal eben was loswerden will. Beten ist mehr, als nur mal eben um ein paar Eier zum Frühstück zu bitten. Beten, das ist mehr, als nur mal kurz innehalten im Gespräch vor und bei dem Essen, um nach dem Gebet unvermittelt im Satz fortzufahren. So gesehen wäre Gebet nur eine fromme Unterbrechung, und das wäre mir schlichtweg zu wenig.

Nein, Beten ist bewusste Hinwendung zu Gott. Ich muss mit meinen Gedanken schon dabei sein, oder wie jemand anmerkte: Beim Leistungssport kann ich nicht beten – oder vielleicht gerade da? Beim Orgelspiel, bei der Versenkung in eine Sache – ist das nicht auch ein Vor-Gott-Bringen? Hinwendung zu Gott, ist nicht das ganze Leben ein Leben aus der Perspektive Gottes heraus? Zu ihm hin und von ihm her? Ist unser Leben nicht ein andauerndes Gebet? Und wie häufig bringe ich dann ganz spontan etwas vor Gott? Auf der Autobahn meines Lebens, an der roten Ampel, wenn mir etwas durch den Kopf geht, während ich durch das dichte Grün und die abgestorbenen Bäume unserer Wälder schaue oder über den blauen Himmel staune.

Hinwendung zu Gott – aber wann tun wir das? Sonntags, meinte meine Konfirmandin. Nur Sonntags? Und dann nur alle zwei Wochen? Oder wenn wir uns hier treffen, in der Kirche? Das wäre bitter schade. Aber wo wenden wir uns sonst hin? Wem wenden wir uns zu, und besonders: wann? Wir wenden uns an jemanden, von dem wir Hilfe oder die Lösung aller Probleme erwarten. Die kann ganz unterschiedlicher Natur sein. Vielleicht juckt uns etwas, wir suchen Linderung – und gehen zum Arzt. Vielleicht brauchen wir eine technische Lösung, und gehen zum Handwerker, kaufen die Lösung, die Versicherung, die Hilfe ein. Hinwendung zu Gott scheint da oft die „letzte Lösung“ zu sein, wenn nichts mehr hilft.Das ist mir zu wenig.

Wann also beten wir – wenden uns bewusst an Gott? Wenn wir was wollen, sagt der gesunde Menschenverstand. Not lehrt beten, sagt der Volksmund. Doch uns gehts gut, stellen die Forscher fest. Selbst mit Corona sagen über 70% der Menschen, dass sie nicht wirklich betroffen sind – keine Not leiden, die Not noch nicht bei ihnen angekommen ist. Warum auch: es gibt doch alles zu kaufen.

Und doch: mich berührt die Not derjenigen, die keinen Besuch empfangen können in den Pflegeheimen. Die allein gelassen sind in den Häusern. Mich berührt die Not derer, die um jedes Leben kämpfen, und nicht immer siegen. Ich wünsche keinem, so einsam zu sterben. Ich sehe die Überforderung der Familien, zu Hause mit Kindern gleichzeitig arbeiten zu müssen, auch wenn diese Woche mit der Rückkehr vieler in die Schule ein Stück Normalität einkehrt. Wir haben viel gelernt. Mich bedrückt die Not derer, die ihr Geschäft aufgeben müssen, weil die letzten Wochen alle Reserven aufgefressen haben – und nicht wissen, wie es weiter geht. Andere stellen sich die Grundsatzfrage: Werden wir überhaupt noch gebraucht, wenn dieses oder jenes nicht möglich ist? Müssen wir uns nicht neu erfinden? Und es sind die betroffen, die schon vorher betroffen waren: die Armen, die Obdachlosen, die Flüchtlinge, vor deren Leid wir die Augen so gerne verschließen.

Bete und Arbeite. Ora et labora. Es tut uns gut, den Alltag bewusst zu unterbrechen und vor Gott zu bringen, was uns bedrückt – all das, was wir eben nicht können. Und dann wieder in die Hände zu spucken – gerade so sind die größten Entdeckungen und Erfindungen dieser Welt entstanden. Bete, als ob alles arbeiten nicht nütze, und arbeite, als ob alles beten nichts nütze, sagte Martin Luther einmal.

So ermahne ich nun, sagt Timotheus, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen… Ohne Ausnahme. Für die Regierenden und die, die ganz unten am Boden liegen. Für uns und die anderen. Und dann zurück in den Alltag, die Herausforderungen bestehen. Amen.

Hier ein Live-Mitschnitt vom Open-Air-Gottesdienst vom Sonntag, 17. Mai 2020 – Abendgebet um 18 Uhr aus Langenfeld.
https://youtu.be/ebP1xFQ9MJk

Hoffnungsschimmer mit Ballons in den blauen Himmel geschickt

Zweiter Open-Air-Gottesdienst in Tiefenort vor dem Pflegeheim

Die Aufregung und der Schrecken stand wohl allen Beteiligten im Gesicht geschrieben, als am 7. Mai kurz nach 9 Uhr plötzlich im Pflegeheim Schanzehof der Feueralarm anging und nur Minuten später die Feuerwehr mit zwei Einsatzwagen und einer Drehleiter vor der Tür stand. Zum Glück war der Auslöser nur ein vergessenes Backblech gewesen. Doch so bekam der Open-Air-Gottesdienst vor dem Pflegeheim in Tiefenort eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Aber was spräche eigentlich gegen eine Predigt von der Drehleiter in 30 m Höhe, wo sie schon mal vor Ort war? Doch zum Gottesdienst blieben die Kameraden dann doch nicht…

Feuerwehr rückt mit Drehleiter an

Für diesen ersten Gottesdienst nach der Corona-Pause hatten wir uns etwas besonderes ausgedacht. Wir wollten bewusst die Christenlehre-Kinder und die Konfirmanden einbinden – und den Bewohnern im Pflegeheim ein „Ständchen“ bringen. So ermöglichte der Open-Air-Gottesdienst fast 50 Personen auf dem Platz vor dem Schanzehof das Mitfeiern – und die Senioren konnten auf den Balkonen ebenfalls teilnehmen. Unter dem Thema „Hoffnungsschimmer“ haben wir von der Hoffnung erzählt, die uns antreibt. „Wer hätte das gedacht, dass uns das mal zur Sehnsucht wird: Zusammenstehen, dicht gedrängt, sich wohlfühlen, gegenseitig wahrnehmen. All das – gerade nicht möglich. Wir erleben, was die Krise mit uns macht. Wenn uns keiner besucht. Wenn wir keinen auf der Straße treffen. Wenn wir uns allein gelassen fühlen – im Stich gelassen. Doch Gott ist da, Gott ist nah, er lässt keinen allein.“, sagte Pfr. Thomas Volkmann in der Predigt. Diakonin Jana Volkmann ergänzte mit Worten aus dem berühmten Gedicht ‚Spuren im Sand‘: „Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“

Ich habe dich getragen

„Genau das ist unsere Hoffnung: Wir werden diese Krise gemeinsam bewältigen und am Ende auch wieder Gemeinschaft erleben. Mit Kontakt, Umarmen, Herzlichkeit. Wir werden erleben, dass wir miteinander im Glauben wachsen, beten und getragen sind.“ machte Pfr. Volkmann deutlich.

Im Vorfeld hatte das Vorbereitungsteam die Bewohner, Christenlehre-Kinder und die Konfirmanden nach ihren Sehnsüchten und Wünschen gefragt, die sie auf Karten schrieben. Jana und Thomas Volkmann brachten diese Wünsche zusammengefasst als Fürbitten vor Gott. Am Ende haben Christenlehre-Kinder, Konfirmanden sowie die Bewohner des Pflegeheims ihre Wünsche und Gebete an gut 80 Luftballons in den Himmel steigen lassen. Es war für alle Beteiligten ein sehr ergreifender Moment, in dem deutlich wurde, wie sehr sich alle nach Gemeinschaft sehnten.

80 Luftballons schweben in den Himmel

Wir wollten bewusst die Sorgen und Nöte der Menschen wahrnehmen und sie in dieser Form vor Gott bringen“, erzählt Pfr. Thomas Volkmann von der Idee dahinter.

„Wir wurden zu dieser besonderen Aktion von Werner König, dem Leiter des Pflegeheims, eingeladen – und haben unser Konzept um einen Open-Air-Gottesdienst mit Kindern erweitert, die in ähnlich angespannter Situation leben und nicht wie gewohnt nach draußen gehen und spielen können.“ Im Pflegeheim gilt seit Mitte März ein striktes Besuchsverbot. Bereits zum 1. April konnte Pfr. Volkmann mit einem Gottesdienst-„Ständchen“ vor der Tür für etwas Abwechslung im Alltag des Pflegeheims sorgen.

Unser Dank für alle Hilfe gilt Heimleiter Werner König und Ergotherpeutin Doreen Jäger, vor allem aber den Kirchenältesten für und Unterstützung und den Kindern und Konfirmanden aus Tiefenort für ihr Mitwirken im Gottesdienst.

Besonderer Open-Air-Gottesdienst vor dem Pflegeheim Tiefenort

Unter dem Motto „Hoffnungsschimmer“ laden wir herzlich zu einem Open-Air-Gottesdienst am 7. Mai um 10 Uhr vor dem Pflegeheim Schanzehof in Tiefenort ein. An diesem Gottesdienst sollen auch Kinder der Christenlehre-Gruppen teilnehmen und Ballons mit Gebeten und Hoffnungs-Wünschen der Senioren, Familien und Kindern in den Himmel steigen lassen. „Wir wurden zu dieser besonderen Aktion von Werner König, dem Leiter des Pflegeheims, eingeladen – und haben das Konzept um einen Open-Air-Gottesdienst mit Kindern erweitert, die in ähnlich angespannter Situation leben und nicht wie gewohnt nach draußen gehen und spielen können.“ Ihre Wünsche, Hoffnungen und Gebete werden wie die der Bewohner auf Karten geschrieben und als Fürbitten im Gottesdienst eine besondere Rolle spielen, ehe sie an Ballons in die Lüfte schweben.

Ballonaktion – Wünsche und Hoffnungen gen Himmel schicken.

Menschen in Pflegeheimen stehen in der besonderen Situation, keinen Besuch empfangen zu können, und sind gleichsam isoliert. Verantwortet wird der Gottesdienst von Pfr. Thomas Volkmann, Diakonin Jana Volkmann und den Kirchenältesten aus Tiefenort. Ansprechpartner im Pflegeheim ist Heimleiter Werner König.

Bereits Anfang April gab es ein Ständchen vor dem Seniorenheim, das für viel Resonanz auch im Ort gesorgt hat.

Wie geht’s weiter? Gottesdienste in und um Bad Salzungen

Wie können wir in der gegenwärtigen Situation miteinander Gottesdienste feiern? Diese Frage stellten sich diese Woche die Gemeindekirchenräte von Bad Salzungen, Langenfeld und Tiefenort. Hintergrund ist eine Rundverfügung des Landeskirchenamts, die seit dem 28. April gilt. Demnach sind öffentliche Gottesdienste und musikalische Andachten unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Einlassmanagement – Konfirmationen verschoben

So wird mit einem Einlassmanagement am Eingang sichergestellt, dass die Obergrenze der Teilnehmer (30 Personen in geschlossenen Räumen, 50 außerhalb) nicht überschritten wird. Zudem sind die Gemeindeglieder gebeten, sich in eine Teilnehmerliste einzutragen. So können ggf. Infektionsketten nachvollzogen werden. „Die Liste ist bleibt bei uns unter Verschluss und wird nach 4 Wochen vernichtet.“, sagt Pfr. Thomas Volkmann zum Thema Datenschutz. Auch beim Gottesdienst gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. In den Kirchen soll zudem Mundschutz getragen werden. „Wir wissen, dass damit das Singen sehr viel schwieriger wird und verzichten weitgehend darauf“, spricht Pfr. Thomas Volkmann aus eigener Erfahrung.

„Wir appellieren an die Vernunft der Leute und bitten, dass diejenigen von zu Hause mitfeiern, die sich krank fühlen oder an Erkältungssymptomen wie Fieber, Husten und Schnupfen leiden,“ macht der Vorsitzende des Gemeindekirchenrats Bad Salzungen, Dr. Andreas Jung, deutlich. So soll mit verhindert werden, dass Gottesdienste zu einem Hotspot für den Corona-Virus werden können. „Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst,“ ergänzt Dr. Andreas Jung.

Unter diesen Voraussetzungen beginnen die evangelischen Christen in Bad Salzungen und Umgebung, wieder Gottesdienst zu feiern.

  • Am 3. Mai lädt die Kirchengemeinde Langenfeld um 14 Uhr zu einem Open-Air-Gottesdienst vor der Kirche ein. „Jubilate – Jubelt laut“ – so heißt das Thema“, macht Pfr. Thomas Volkmann neugierig. „Ob uns das gelingt-?“
  • Am 7. Mai wird es vor dem Pflegeheim Schanzehof in Tiefenort einen weitere Open-Air-Gottesdienst geben unter dem Thema „Hoffnungsschimmer“.
  • In Bad Salzungen starten die regulären Gottesdienste in der Kirche zum 24. Mai. „Wir brauchen noch ein wenig Vorlaufzeit, um die Sicherheits-Standards umzusetzen“, erklärt Pfr. Dietmar Schwesig.

„Unter diesen Vorzeichen müssen wir auch die Konfirmationen und Jubelkonfirmationen verschieben.“ So wurde die Konfirmation in Tiefenort vom 10.05. auf den 13.09. gelegt und alle Jubelkonfirmationen der Kirchengemeinde Tiefenort wie auch in Langenfeld ins nächste Jahr verschoben. „Dafür lohnt es sich weiterhin, Gottesdienste online zu verfolgen, zum Beispiel aus dem Kirchenkreis.“ ergänzt Pfr. Thomas Volkmann. Und natürlich stehen die Pfarrer gerade in dieser schwierigen Zeit auch zur persönlichen Seelsorge telefonisch bereit.

Aus dem Herzen gesprochen – online-Gottesdienst

„Ein Gottesdienst, der mir aus dem Herzen gesprochen hat“ – so eine der ersten Reaktionen – aus Meiningen – auf den online-Gottesdienst, den Pfr. Thomas Volkmann mit dem Gottesdienst-Team aus Bad Salzungen-Tiefenort Kreiskantor Hartmut Meinhardt, Lektorin Erika Drescher und Lektorin Christina Hoppstock gefeiert hat. „Gerade die Fürbitt-Gebete gingen mir unter die Haut und haben mich zu Tränen gerührt,“ so die Anruferin weiter. „Es war ein Gottesdienst, so aus dem Leben heraus gesprochen, so aktuell – das hat mich sehr angesprochen.“

online-Gottesdienst vom 19.4.2020

„Ein sehr schöner Gottesdienst und eine ergreifende Predigt,“ bedankt sich eine Zuschauerin per Whattsapp und ein anderer: „Das war ein anspruchsvoller, sehr schöner Gottesdienst“. „Ein Gottesdienst zum Nachdenken mit passenden Liedern,“ geht es weiter.

Dieser Gottesdienst kam auf jedenfall an, bei den Menschen. Nein, es geht mir nicht darum, Lobeshymnen einzustecken, die gebe ich gerne weiter. An den Kameramann vom Rhönkanal, David Nolte, für seine gute, kreative Bildführung. Und es steckte viel Vorbereitung darin. Zusammen mit Kirchenältesten, Konfirmanden und den Gedanken aus Gesprächen der vergangenen Wochen war die Idee entstanden: Kaum zu glauben, aber wahr zum Thema des Gottesdienstes zu machen. Nah dran an den Menschen, das wollte der Gottesdienst sein – und den Blick öffnen für Gott.

Ich freue mich, wenn Sie mit hineinschauen. Betrachten Sie es als einen Gruß aus Tiefenort und Bad Salzungen. Hier finden Sie den Link zum Youtube-Kanal.

50. Gottesdienst als Lektorin gefeiert

Am Sonntag Quasimodo feierte Erika Drescher im Rahmen des online-Gottesdienstes des Kirchenkreises ein kleines Jubiläum – ihren 50. Einsatz als Lektorin. „Eigentlich sollte der Sonntag Okuli mein 50. Gottesdienst werden, aber der wurde wegen Corona wie viele andere Gottesdienste abgesagt,“ meinte sie am Rande der Dreharbeiten. Umso überraschter und sichtlich erfreut war sie, als Pfr. Volkmann ihr für ihre Dienste einen Blumenstrauß überreichte und ihr für ihr Engagment in der Kirchengemeinde Tiefenort und im Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach dankte.

„Sie ist zur Stelle, wenn man sie braucht,“ meint Pfr. Volkmann. Gerade um Urlaubszeiten, aber auch Vakanzen abzudecken, sind Lektoren unersetzlich – sie leiten und feiern anstelle der Pfarrer den Gottesdienst mit der Gemeinde an. „Nur mit ihnen an der Seite können wir die Dichte der Gottesdienste aufrechterhalten – und durch sie kommt noch einmal eine ganz andere Perspektive, die Sicht aus der Gemeinde, ins Spiel,“ würdigte Pfr. Volkmann die Arbeit der Lektoren.