Über dir geht auf die Herrlichkeit

Gottesdienst zum Letzten Sonntag nach Epiphanias

Herrlicher Schnee, herrlich geschmückte Kirche, ein toller Sonnenaufgang – was heißt es für uns: Über dir geht auf die Herrlichkeit? Dieser Frage stellen wir uns passend zum Wochenspruch: Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir (Jesaja 60, 2b). Wie begegnet uns Gott, wie offenbart er uns seine Herrlichkeit, und wie können wir seine Herrlichkeit, seine Heiligkeit spüren? Das können wir verfolgen und schon jetzt – ab sofort – anschauen unter https://youtu.be/d6M9mDLsYdo.

Dieser herrliche Gottesdienst kommt dieses Mal aus der Markus-Kirche in Langenfeld, der süßen, sehenswerten, kleinsten Kirche im Kirchspiel des Pfarramtes Tiefenort. Gestaltet zusammen mit Kantor Matthias Theuerkauf gibt es wieder interessante Lieder zu hören und zum Mitsingen, und wir beten das große Glaubensbekenntnis von Nicäa-Konstantinopel.

Vielen Dank Peter Eberhardt und Werner Adam für alle Vorbereitungen und Unterstützung, besonders aber für den tollen Blumenschmuck. Wir wünschen Euch allen einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche!

Stilles Gedenken für die Opfer des Nationalsozialismus

76. Jahrestag der Befreiung des KZ Ausschwitz

Am 27. Januar, am Holocaust-Gedenktag, werden um 10:30 Uhr Pfarrer Rudolf Mader und Pfarrer Thomas Volkmann stellvertretend für die evangelischen Christen in Bad Salzungen und Umgebung einen Kranz am Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus niederlegen und beten. „Auch wenn das Gedenken dieses Jahr ohne Publikum und anders gestaltet werden muss, ist es uns wichtig, dass die Gräueltaten des Nationalsozialismus nicht in Vergessenheit geraten,“ erklärt Pfr. Thomas Volkmann. „Das ist umso dringender, weil wichtige Zeitzeugen nicht mehr leben, die uns daran erinnern können.“ Zugleich erfülle uns der Gedanke an die systematische Verfolgung und das massenhafte Sterben von Juden, Sinti und Roma, aber auch politischer Häftlinge und gesellschaftlich Geächteter mit tiefer Trauer, machten die beiden Pfarrer an der Gedenkstätte im Rathenau-Park deutlich.

Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Es ist zugleich der Jahrestag der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor 76 Jahren, in dem mehr als eine Million Juden ermordet wurden. „Auschwitz steht aber auch für eine gnadenlose Verfolgung und massenhafte Ermordung von Menschen, die nicht ins System passen, die anders aussehen, die woanders herkommen, die anders denken, die nicht in das eigene Weltbild passen. Aber als Christen müssen wir deutlich machen: Es gibt keine Menschen 2. oder 3. Klasse. Es ist unmenschlich, Menschen zu stigmatisieren, auszugrenzen oder zu verfolgen, denn vor Gott sind alle gleich. Und zum Glück sahen das die Väter des Grundgesetzes ebenso: die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Beide Pfarrer mahnten zugleich: „Es ist erschreckend, wie weit noch immer rassistisches und antisemitisches Gedankengut bis in die Mitte Gesellschaft hinein verbreitet ist.“ Der Anschlag auf die Synagoge in Halle, aber auch die alljährlichen Untersuchungen im Thüringen-Monitor, zeigten dies deutlich auf. „Daher sollte es selbstverständlich sein, aus christlicher und geschichtlicher Verantwortung heraus klar Position zu beziehen und sich gegen jeglichen Antisemitismus, jeden Rassismus, jede Ausgrenzung und Stigmatisierung einzusetzen,“ so die beiden Theologen.

Ach die netten Schwiegertöchter

Gottesdienst zum Thema VERTRAUEN

Ach, die netten Schwiegertöchter – Was es nicht alles für Vorurteile gegenüber den angeheirateten Schwiegertöchtern und Schwiegersöhnen gibt.

Diesen Sonntag geht es um eine absolute Vertrauensgeschichte. Ich stehe zu dir, egal was kommt – so wünscht man sich das nicht nur für manche Ehe, sondern auch für die ganze Familie. Und wie die Schwiegertöchter und -söhne zu einem stehen, erweist sich manchmal erst in einer Krise.

Genau darum geht es in der Geschichte von Rut. Um Vertrauen, um Glauben, um einstecken können… und so vieles mehr.

Ab Sonntag, 10 Uhr (Premiere) unter https://youtu.be/E0p8uyahY1A.

Ich wünsche viel Freude beim Schauen des Gottesdienstes – und einen guten Start in die Neue Woche!

Wenn plötzlich der Wein ausgeht…

Online-Gottesdienst mit Anspiel

An diesem Sonntag geht es um „Feste Feiern“, was wir im Augenblick ja so nicht erleben können. Aber was ist, wenn bei einer Hochzeit plötzlich der Wein ausgeht? Hat da jemand geschlampt, war da jemand zu geizig? Gut, dass Jesus das Fest rettet – wie, das bleibt sein Geheimnis.

Vielen Dank Karola Gebhardt und Rosemarie Rosenek für das Tischdecken und ein wunderbares Anspiel – so ein paar interessante Gedanken am Ende – wie man sieht, hatten wir viel Spaß beim Dreh.

Wir würden uns über reichliche Spenden freuen, um unsere Ausgaben zu decken. Möglichkeiten dazu finden Sie unter www.kitie.de/spenden. Mehr Informationen zu unseren Gemeinden und unserer Arbeit hier auf www.kitie.de.

Jetzt wünschen wir viel Freude und gute Gedanken beim Anschauen dieses Gottesdienstes. Der Gottesdienst steht am Sonntag, 17.01.2021 ab 10 Uhr bereit (Premiere) unter https://youtu.be/LnUQsdrcELI.

SOFA-Gottesdienst zur Taufe Jesu

Heute geht es in unserem Online-Gottesdienst um die Taufe Jesu und was sie für ihn bedeutet: Bereit sein, Gott zu dienen. Genau darum geht es auch im Römerbrief im 12. Kapitel: Gott dienen, bereit sein, sich in seinen Dienst zu stellen. Wie das gehen kann? Sehen Sie selbst!

Herzlichen Dank allen Mitarbeitern und Unterstützern unserer Online-Gottesdienste. Wir sehen immer wieder: Die kurze Zeit vor der Kamera spiegelt nicht annähernd das wieder, was an Zeitaufwand in Vorbereitung – und vor allem in der Verarbeitung von Audio und Videodateien – zu leisten ist. Wir hoffen trotzdem, dass es Euch gefällt.

Neujahr 2021 – online Gottesdienst feiern

Gottesdienst zum Neuen Jahr – Premiere

Wie war das alte Jahr? Wie wird 2021? Zum Jahreswechsel denken wir über gute Vorsätze und gute Wünsche nach. Sei getrost und unverzagt, diese Zusage gilt uns auch heute und für das neue Jahr. Lassen Sie uns mit Zuversicht und Gottvertrauen ins Neue Jahr gehen. 

Wir möchten Sie einladen, mit uns zusammen Gottesdienst zum Neujahr 2021 zu feiern, und zwar am 1.1.2021 um 10:00 Uhr (Premiere)
auf  https://youtu.be/TBAli6nQmT0

(Wer den Start verpasst hat, auch später…)

Ich wünsche Ihnen jetzt einen besinnlichen Jahreswechsel und ein gesegnetes neues Jahr – bleiben Sie behütet!

Christvesper online

Mit unserem Weihnachtsprojekt wünsche ich euch alles Gute, besinnliche Weihnachten, bleibt alle gesund. Hier findet ihr unsere Christvesper, gerade fertig geworden. Richtig schön geworden. Danke an alle Mitwirkenden, Danke an alle Ehrenamtlichen, Danke an alle, die sich engagieren und mit Zeit und Geld unterstützen. Ihr seid uns eine große Hilfe. Euch allen eine besinnliche und segensreiche Weihnacht 2020.
Herzliche Grüße, euer Pfarrer Thomas Volkmann

PS: Da die Leitungen heute etwas schwach sind, kann es noch etwas dauern – mit Stand 17:37 schon 19%…

Kirchengemeinden gehen in den Lockdown

In Tiefenort und Langenfeld finden ab sofort und bis zum 10. Januar keine evangelischen Präsenzgottesdienste statt. „Wir folgen damit der ‚dringenden Empfehlung‘ des Gesundheitsamts“, sagt Pfr. Thomas Volkmann, „auf Gottesdienste unter freiem Himmel zu verzichten.“ Angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen haben die Gemeindekirchenräte in beiden Orten einstimmig beschlossen, auch kirchlicherseits in den Lockdown zu gehen.

Damit finden auch an Heiligabend und den Weihnachtstagen sowie zu Silvester und Neujahr keine Veranstaltungen statt, an denen Menschen an einem Ort zusammengekommen wären. „Wir wollen auf jeden Fall verhindern, dass Gottesdienstbesucher und (ehrenamtliche) Mitarbeiter sich anstecken könnten“, macht er die Entscheidung deutlich. „Wir haben Verantwortung für die uns anvertrauten Menschen – auch das ist gelebte Nächstenliebe.“

Die Entscheidung fiel den Verantwortlichen nicht leicht, dennoch gehen die Gemeinden diesen Schritt. Immerhin waren die Planungen für die Open-Air-Gottesdienste schon fertig.

Nun arbeitet ein Team mit Hochdruck daran, Weihnachten auf andere Art in die Häuser der Menschen zu bringen. Dazu ist in den letzten Tagen ein Advents-Singen aus Tiefenort aufgenommen und bei youtube eingestellt worden; ebenso auch eine Orgel-Andacht zum 4. Advent. Auch zu Weihnachten soll eine Botschaft eingestellt werden, zu sehen über die Kirchenwebseite www.kitie.de.

In beiden Gemeinden wird eingeladen, ein Licht für alle Betroffenen der Corona-Pandemie ins Fenster zu stellen und für sie zu beten: In Langenfeld läuten dazu um 18 Uhr die Glocken, in Tiefenort ist das Corona-Läuten bereits seit Frühjahr jeden Tag um 21 Uhr zu hören.

Orgel-Andacht zum 4. Advent online

4. Advent – Zeit der Erwartung. Was erwarten wir? Was erwarten wir noch? Der 4. Advent spricht von ganz besonderen Erwartungen: Ungebeten, weil unerwarteten Gästen, Männern in weißen Kleidern, Boten Gottes, die großartiges verkünden: ein Kind wird uns geboren… Maria hört diese Botschaft, Elisabeth, ihre Verwandte ebenso. Sie stehen in einer Reihe mit Sara, die darüber nur „lachen“ kann: Ihr Sohn wird der Stammhalter Isaak (=Gott hat jemanden zum Lachen gebracht).

Das alles steht unter dem Motto: Freut euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich:Freuet euch! Der Herr ist nahe! (Phil. 4,4.5b)

An der Orgel spielt Matthias Theuerkauf Choralbearbeitungen von Macht hoch die Tür, Nun komm der Heiden Heiland, Tochter Zion, Es kommt ein Schiff geladen (mit Motiven aus der Moldau von Smetana) sowie freie Stücke aus 4 Jahrhunderten.

Wir danken allen, die das Videoprojekt erst möglich gemacht haben mit ihrer Hilfe und Unterstützung und ihrem ehrenamtlichen Engagement.

Es ist das zweite Videoprojekt innerhalb einer Woche, mit mehr als 8 Stunden Rohmaterial aus vier Kameras – die Projektbearbeitung hat noch einmal knapp 40 Stunden benötigt. Schnittfehler mögen uns verziehen werden; wir arbeiten uns noch ein und sind keine Profis.

Advents-Singen geht online

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage konnte das geplante Advents-Singen zum 3. Advent nicht wie geplant stattfinden. Damit die Vorbereitungen aber nicht umsonst waren, haben wir uns kurzfristig dazu entschlossen, das Adventssingen aufzunehmen und als Video unserer Gemeinde zur Verfügung zu stellen.

Wir singen und hören Musik und Choräle aus 4 Jahrhunderten, dazu eigene Arrangements mündlich überlieferter Spirituals, live und ohne Noten.
– Wir sagen euch an den lieben Advent
– Psalm 24 – Adventspsalm
– Macht hoch die Tür, die Tor macht weit
– Wir grüßen den, der zu uns kommt
– Nun komm der Heiden Heiland
– Wie soll ich dich empfangen
– Maria durch ein Dornwald ging
– Es kommt ein Schiff geladen
– Seht, die gute Zeit ist da
– Geschichte: Ansichten einer Kerze (überliefert)
– Es wird nicht immer dunkel sein
– Heaven is wa wonderful world
– Feliz navidad – Amazing grace
– Hört der Engel helle Lieder
– Tragt in die Welt nun ein Licht
– Fürbitte zum 3. Advent; Vaterunser, Segen
– Tochter Zion

Den Link zum „Adventssingen zum 3. Advent“ finden Sie hier:

Wir danken allen Mitwirkenden: Rigo Wilsdorfer (Gesang: Amazing Grace) Natalia Beckel (Orgel) Teresa Wölkner (Gesang, Gitarre) Jochen Wölkner (Gesang, Querflöte, Altblockflöte, Saxofon) Aliaksandra Eyring (Gesang, Klavier) Rosemarie Rosenek (Gedicht/Evangelium) Kamera: David Beckel, Thomas Volkmann Leitung und Koordination: Pfr. Thomas Volkmann (Gesang, Klavier)

PS: Es ist das erste Video, das auf diese Weise zustande gekommen ist. Schnittfehler mögen uns verziehen werden. Verwendet wurden Open-Source-Programme wie Openshot und OBS-Studio, LibreOffice auf Linux Mint 19.3.