Hoffnungsschimmer mit Ballons in den blauen Himmel geschickt

Zweiter Open-Air-Gottesdienst in Tiefenort vor dem Pflegeheim

Die Aufregung und der Schrecken stand wohl allen Beteiligten im Gesicht geschrieben, als am 7. Mai kurz nach 9 Uhr plötzlich im Pflegeheim Schanzehof der Feueralarm anging und nur Minuten später die Feuerwehr mit zwei Einsatzwagen und einer Drehleiter vor der Tür stand. Zum Glück war der Auslöser nur ein vergessenes Backblech gewesen. Doch so bekam der Open-Air-Gottesdienst vor dem Pflegeheim in Tiefenort eine ganz besondere Aufmerksamkeit. Aber was spräche eigentlich gegen eine Predigt von der Drehleiter in 30 m Höhe, wo sie schon mal vor Ort war? Doch zum Gottesdienst blieben die Kameraden dann doch nicht…

Feuerwehr rückt mit Drehleiter an

Für diesen ersten Gottesdienst nach der Corona-Pause hatten wir uns etwas besonderes ausgedacht. Wir wollten bewusst die Christenlehre-Kinder und die Konfirmanden einbinden – und den Bewohnern im Pflegeheim ein „Ständchen“ bringen. So ermöglichte der Open-Air-Gottesdienst fast 50 Personen auf dem Platz vor dem Schanzehof das Mitfeiern – und die Senioren konnten auf den Balkonen ebenfalls teilnehmen. Unter dem Thema „Hoffnungsschimmer“ haben wir von der Hoffnung erzählt, die uns antreibt. „Wer hätte das gedacht, dass uns das mal zur Sehnsucht wird: Zusammenstehen, dicht gedrängt, sich wohlfühlen, gegenseitig wahrnehmen. All das – gerade nicht möglich. Wir erleben, was die Krise mit uns macht. Wenn uns keiner besucht. Wenn wir keinen auf der Straße treffen. Wenn wir uns allein gelassen fühlen – im Stich gelassen. Doch Gott ist da, Gott ist nah, er lässt keinen allein.“, sagte Pfr. Thomas Volkmann in der Predigt. Diakonin Jana Volkmann ergänzte mit Worten aus dem berühmten Gedicht ‚Spuren im Sand‘: „Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen.“

Ich habe dich getragen

„Genau das ist unsere Hoffnung: Wir werden diese Krise gemeinsam bewältigen und am Ende auch wieder Gemeinschaft erleben. Mit Kontakt, Umarmen, Herzlichkeit. Wir werden erleben, dass wir miteinander im Glauben wachsen, beten und getragen sind.“ machte Pfr. Volkmann deutlich.

Im Vorfeld hatte das Vorbereitungsteam die Bewohner, Christenlehre-Kinder und die Konfirmanden nach ihren Sehnsüchten und Wünschen gefragt, die sie auf Karten schrieben. Jana und Thomas Volkmann brachten diese Wünsche zusammengefasst als Fürbitten vor Gott. Am Ende haben Christenlehre-Kinder, Konfirmanden sowie die Bewohner des Pflegeheims ihre Wünsche und Gebete an gut 80 Luftballons in den Himmel steigen lassen. Es war für alle Beteiligten ein sehr ergreifender Moment, in dem deutlich wurde, wie sehr sich alle nach Gemeinschaft sehnten.

80 Luftballons schweben in den Himmel

Wir wollten bewusst die Sorgen und Nöte der Menschen wahrnehmen und sie in dieser Form vor Gott bringen“, erzählt Pfr. Thomas Volkmann von der Idee dahinter.

„Wir wurden zu dieser besonderen Aktion von Werner König, dem Leiter des Pflegeheims, eingeladen – und haben unser Konzept um einen Open-Air-Gottesdienst mit Kindern erweitert, die in ähnlich angespannter Situation leben und nicht wie gewohnt nach draußen gehen und spielen können.“ Im Pflegeheim gilt seit Mitte März ein striktes Besuchsverbot. Bereits zum 1. April konnte Pfr. Volkmann mit einem Gottesdienst-„Ständchen“ vor der Tür für etwas Abwechslung im Alltag des Pflegeheims sorgen.

Unser Dank für alle Hilfe gilt Heimleiter Werner König und Ergotherpeutin Doreen Jäger, vor allem aber den Kirchenältesten für und Unterstützung und den Kindern und Konfirmanden aus Tiefenort für ihr Mitwirken im Gottesdienst.

Besonderer Open-Air-Gottesdienst vor dem Pflegeheim Tiefenort

Unter dem Motto „Hoffnungsschimmer“ laden wir herzlich zu einem Open-Air-Gottesdienst am 7. Mai um 10 Uhr vor dem Pflegeheim Schanzehof in Tiefenort ein. An diesem Gottesdienst sollen auch Kinder der Christenlehre-Gruppen teilnehmen und Ballons mit Gebeten und Hoffnungs-Wünschen der Senioren, Familien und Kindern in den Himmel steigen lassen. „Wir wurden zu dieser besonderen Aktion von Werner König, dem Leiter des Pflegeheims, eingeladen – und haben das Konzept um einen Open-Air-Gottesdienst mit Kindern erweitert, die in ähnlich angespannter Situation leben und nicht wie gewohnt nach draußen gehen und spielen können.“ Ihre Wünsche, Hoffnungen und Gebete werden wie die der Bewohner auf Karten geschrieben und als Fürbitten im Gottesdienst eine besondere Rolle spielen, ehe sie an Ballons in die Lüfte schweben.

Ballonaktion – Wünsche und Hoffnungen gen Himmel schicken.

Menschen in Pflegeheimen stehen in der besonderen Situation, keinen Besuch empfangen zu können, und sind gleichsam isoliert. Verantwortet wird der Gottesdienst von Pfr. Thomas Volkmann, Diakonin Jana Volkmann und den Kirchenältesten aus Tiefenort. Ansprechpartner im Pflegeheim ist Heimleiter Werner König.

Bereits Anfang April gab es ein Ständchen vor dem Seniorenheim, das für viel Resonanz auch im Ort gesorgt hat.

Wie geht’s weiter? Gottesdienste in und um Bad Salzungen

Wie können wir in der gegenwärtigen Situation miteinander Gottesdienste feiern? Diese Frage stellten sich diese Woche die Gemeindekirchenräte von Bad Salzungen, Langenfeld und Tiefenort. Hintergrund ist eine Rundverfügung des Landeskirchenamts, die seit dem 28. April gilt. Demnach sind öffentliche Gottesdienste und musikalische Andachten unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Einlassmanagement – Konfirmationen verschoben

So wird mit einem Einlassmanagement am Eingang sichergestellt, dass die Obergrenze der Teilnehmer (30 Personen in geschlossenen Räumen, 50 außerhalb) nicht überschritten wird. Zudem sind die Gemeindeglieder gebeten, sich in eine Teilnehmerliste einzutragen. So können ggf. Infektionsketten nachvollzogen werden. „Die Liste ist bleibt bei uns unter Verschluss und wird nach 4 Wochen vernichtet.“, sagt Pfr. Thomas Volkmann zum Thema Datenschutz. Auch beim Gottesdienst gelten die üblichen Abstands- und Hygieneregeln. In den Kirchen soll zudem Mundschutz getragen werden. „Wir wissen, dass damit das Singen sehr viel schwieriger wird und verzichten weitgehend darauf“, spricht Pfr. Thomas Volkmann aus eigener Erfahrung.

„Wir appellieren an die Vernunft der Leute und bitten, dass diejenigen von zu Hause mitfeiern, die sich krank fühlen oder an Erkältungssymptomen wie Fieber, Husten und Schnupfen leiden,“ macht der Vorsitzende des Gemeindekirchenrats Bad Salzungen, Dr. Andreas Jung, deutlich. So soll mit verhindert werden, dass Gottesdienste zu einem Hotspot für den Corona-Virus werden können. „Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst,“ ergänzt Dr. Andreas Jung.

Unter diesen Voraussetzungen beginnen die evangelischen Christen in Bad Salzungen und Umgebung, wieder Gottesdienst zu feiern.

  • Am 3. Mai lädt die Kirchengemeinde Langenfeld um 14 Uhr zu einem Open-Air-Gottesdienst vor der Kirche ein. „Jubilate – Jubelt laut“ – so heißt das Thema“, macht Pfr. Thomas Volkmann neugierig. „Ob uns das gelingt-?“
  • Am 7. Mai wird es vor dem Pflegeheim Schanzehof in Tiefenort einen weitere Open-Air-Gottesdienst geben unter dem Thema „Hoffnungsschimmer“.
  • In Bad Salzungen starten die regulären Gottesdienste in der Kirche zum 24. Mai. „Wir brauchen noch ein wenig Vorlaufzeit, um die Sicherheits-Standards umzusetzen“, erklärt Pfr. Dietmar Schwesig.

„Unter diesen Vorzeichen müssen wir auch die Konfirmationen und Jubelkonfirmationen verschieben.“ So wurde die Konfirmation in Tiefenort vom 10.05. auf den 13.09. gelegt und alle Jubelkonfirmationen der Kirchengemeinde Tiefenort wie auch in Langenfeld ins nächste Jahr verschoben. „Dafür lohnt es sich weiterhin, Gottesdienste online zu verfolgen, zum Beispiel aus dem Kirchenkreis.“ ergänzt Pfr. Thomas Volkmann. Und natürlich stehen die Pfarrer gerade in dieser schwierigen Zeit auch zur persönlichen Seelsorge telefonisch bereit.

Aus dem Herzen gesprochen – online-Gottesdienst

„Ein Gottesdienst, der mir aus dem Herzen gesprochen hat“ – so eine der ersten Reaktionen – aus Meiningen – auf den online-Gottesdienst, den Pfr. Thomas Volkmann mit dem Gottesdienst-Team aus Bad Salzungen-Tiefenort Kreiskantor Hartmut Meinhardt, Lektorin Erika Drescher und Lektorin Christina Hoppstock gefeiert hat. „Gerade die Fürbitt-Gebete gingen mir unter die Haut und haben mich zu Tränen gerührt,“ so die Anruferin weiter. „Es war ein Gottesdienst, so aus dem Leben heraus gesprochen, so aktuell – das hat mich sehr angesprochen.“

online-Gottesdienst vom 19.4.2020

„Ein sehr schöner Gottesdienst und eine ergreifende Predigt,“ bedankt sich eine Zuschauerin per Whattsapp und ein anderer: „Das war ein anspruchsvoller, sehr schöner Gottesdienst“. „Ein Gottesdienst zum Nachdenken mit passenden Liedern,“ geht es weiter.

Dieser Gottesdienst kam auf jedenfall an, bei den Menschen. Nein, es geht mir nicht darum, Lobeshymnen einzustecken, die gebe ich gerne weiter. An den Kameramann vom Rhönkanal, David Nolte, für seine gute, kreative Bildführung. Und es steckte viel Vorbereitung darin. Zusammen mit Kirchenältesten, Konfirmanden und den Gedanken aus Gesprächen der vergangenen Wochen war die Idee entstanden: Kaum zu glauben, aber wahr zum Thema des Gottesdienstes zu machen. Nah dran an den Menschen, das wollte der Gottesdienst sein – und den Blick öffnen für Gott.

Ich freue mich, wenn Sie mit hineinschauen. Betrachten Sie es als einen Gruß aus Tiefenort und Bad Salzungen. Hier finden Sie den Link zum Youtube-Kanal.

50. Gottesdienst als Lektorin gefeiert

Am Sonntag Quasimodo feierte Erika Drescher im Rahmen des online-Gottesdienstes des Kirchenkreises ein kleines Jubiläum – ihren 50. Einsatz als Lektorin. „Eigentlich sollte der Sonntag Okuli mein 50. Gottesdienst werden, aber der wurde wegen Corona wie viele andere Gottesdienste abgesagt,“ meinte sie am Rande der Dreharbeiten. Umso überraschter und sichtlich erfreut war sie, als Pfr. Volkmann ihr für ihre Dienste einen Blumenstrauß überreichte und ihr für ihr Engagment in der Kirchengemeinde Tiefenort und im Kirchenkreis Bad Salzungen-Dermbach dankte.

„Sie ist zur Stelle, wenn man sie braucht,“ meint Pfr. Volkmann. Gerade um Urlaubszeiten, aber auch Vakanzen abzudecken, sind Lektoren unersetzlich – sie leiten und feiern anstelle der Pfarrer den Gottesdienst mit der Gemeinde an. „Nur mit ihnen an der Seite können wir die Dichte der Gottesdienste aufrechterhalten – und durch sie kommt noch einmal eine ganz andere Perspektive, die Sicht aus der Gemeinde, ins Spiel,“ würdigte Pfr. Volkmann die Arbeit der Lektoren.

Kaum zu glauben, aber wahr – Thema des online-Gottesdienstes am Sonntag Quasimodogeniti

Kaum zu glauben, aber wahr: das ist das Thema des online-Gottesdienstes am Sonntag Quasimodogeniti. Es stellt die Grundfrage: Was können wir überhaupt noch glauben, angesichts vieler Nachrichten und Meinnungen, und wem kann ich glauben? Wie oft können wir etwas nicht wirklich glauben, weil es nicht in unseren Erfahrungshorizont passt? „Wir brauchen das: ein Stück Hoffnung, ein Stück Vergewisserung. Wie es weitergehen soll. Wie alle Zweifel überwunden werden können“, sagt Pfr. Thomas Volkmann in seiner Ankündigung zum Gottesdienst, der den Gottesdienst zusammen mit Kreiskantor Hartmut Meinhardt an der Orgel, mit Erika Drescher, Lektorin aus Tiefenort und Christina Hopstock, Lektorin aus Bad Salzungen hält.

„Die Vorüberlegungen und die Grundidee zum Gottesdienst aber kommt aus vielen Gesprächen mit Kirchenältesten, Bekannten und Konfirmanden aus Tiefenort, Langenfeld und Bad Salzungen“, macht er deutlich, „und natürlich geht es dahinter um die Grundfrage, die uns alle umtreibt: Was ist eigentlich kaum zu glauben, aber wahr?“

Der Jünger Jesu, Thomas, der sprichwörtlich Ungläubige, habe seine Lektion gelernt, sagt Volkmann in seiner Predigt. Er konnte schließlich der Realität ins Auge sehen, den Wahrheitsgehalt überprüfen, live und in Farbe. Er konnte Jesus anfassen, begreifen, mit ihm sprechen, ihn umarmen, ihm dankbar vor die Füße fallen und ihn um Vergebung bitten für seine vorlauten, vorschnellen „Unmöglichkeits-Behauptungen“.

Uns jedoch fehlt diese Möglichkeit und jene „Erfahrung“, so dass nur unser Glaube bleibt, um das scheinbar „Unmögliche“ einzuordnen. „Genau das wusste auch Jesus,“ sagt Pfr. Volkmann. „Er kennt unsere Zweifel, legt den Finger auf meine Wunden: „Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“

Der Gottesdienst ist über den Link auch später noch abrufbar.

Mit Osterkörbchen Oster-Hoffnung gebracht

Ganz viel Freude bereiteten Pfr. Thomas Volkmann und seine Kirchenältesten heute den Christenlehre-Kindern und Konfirmanden aus Tiefenort. Anfang der Woche haben Kirchenälteste in einer gemeinsamen Aktion Osterkörbchen gebastelt – natürlich mit ganz viel Abstand zueinander gefertigt. Am Gründonnerstag wurden die Körbchen dann verteilt, an den Häusern geklingelt und überreicht.

An den Osterkörbchen hing eine Osterbotschaft, die deutlich machte: „Du bist nicht vergessen, auch wenn gerade keine Christenlehre oder Konfirmandenstunde stattfinden kann.“ „Ostern erzählt vom Fest der Hoffnung, vom neuen Leben, das möglich sein wird,“ ergänzt Pfr. Thomas Volkmann. „Die Karte macht deutlich: ‚Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden‘. Das soll gefeiert werden, auch wenn das dieses Jahr vielleicht ganz anders passiert.“

Viele Familien waren von dieser Aktion positiv überrascht und haben sich über die Aufmerksamkeit riesig gefreut. Dabei wurde klar: Für viele ist die Situation nicht einfach: Die Kinder zu Hause, die Eltern im Homeoffice oder sogar selbst auf Arbeit, und Spielen und Treffen mit anderen ist nicht so einfach. „Wir wollten deutlich machen: Ostern fällt nicht aus!, verbunden mit dem Signal: Wir sind für Euch da.“

Ein Ständchen zum Mitsingen und Mitbeten

Haus- und Hof-Andachten

Wie erreichen wir gerade die älteren Menschen, wie können wir deutlich machen, dass wir sie als Kirche und Gemeinde nicht alleine lassen? Wie können wir zeigen, dass wir zusammenstehen?

Im Pflegezentrum Schanzehof in Tiefenort gilt seit dem 15. März stricktes Besuchsverbot. Aber ein Ständchen vor der Tür ist möglich, natürlich mit viel Abstand.

Genau das haben wir am 1. April „veranstaltet“: ein Ständchen. Eine gute Stunde Musik, Lieder, was zum mitsingen und Psalmen und Gebete zum mitsprechen, ein paar gute Gedanken und der Dank an alle, die gerade anderen dienen.

Viele Bewohner standen nicht nur auf den Balkonen oder an den geöffneten Fenstern, auch viele Menschen aus dem Dorf hörten und beteten – Abstand wahrend – mit. Anschließende Gespräche machten deutlich: Es war eine gute Idee, und fand viel Anklang. Für mich war es eine Möglichkeit, anderen eine Freude zu machen mit dem, was ich tun kann.

Heiko Matz danke ich für das tolle Bild, das dabei entstanden ist – und Herrn König für die Möglichkeit, die sich spontan im Gespräch plötzlich offenbarte…

Glocken läuten um 21 Uhr zum Gebet

Sichtbar und hörbar ein Zeichen setzen mitten in der Krise

In den Kirchengemeinden Tiefenort und Langenfeld läuten seit heute abend auf vielfachen Wunsch um 21 Uhr die Glocken zum Gebet. „Wir möchten damit ein Zeichen der Verbundenheit setzen“, sagt Pfr. Thomas Volkmann. „Mitten in der Krise stehen wir zusammen, und sind im Gebet vereint. Beten wir gemeinsam für die Kranken, für uns und für all das, was uns in dieser Zeit Sorgen macht.“

Bereits seit  einigen Tagen wird in zahlreichen Gemeinden in ganz Deutschland und darüber hinaus täglich um 21 Uhr mit Glockengeläut für fünf Minuten zum gemeinsamen Gebet in der aktuellen Krisenzeit aufgerufen. Gleichzeitig sind alle eingeladen, eine brennende Kerze ins Fenster zu stellen, um diese große Gebetsgemeinschaft sichtbar zu machen.