Tiefenort hat bewiesen: Glaube und Pop-Kultur sind keine Gegensätze! Zum traditionellen Kirmes-Gottesdienst füllten 44 Kirmespärchen und zahlreiche Besucher die Peterskirche, die unter dem Motto „Glanz und Gloria“ zur schillernden Kulisse für eine unvergessliche Predigt wurde. Im Mittelpunkt: Die zeitlosen Hits von ABBA.
Wenn ABBA in die Peterskirche kommt: Ein Gottesdienst der besonderen Art
Es war ein Morgen, wie ihn die Peterskirche in Tiefenort im 888. Jahr ihrer Ersterwähnung wohl noch nicht erlebt hatte. Nach drei intensiven Kirmestagen zog die größte Kirmesgesellschaft der Ortsgeschichte – 44 Pärchen, 88 festlich gekleidete Kirmes-Leute – mit Kapelle in die bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche ein.
Doch nicht nur die Menschen strahlten. Die Kirche selbst präsentierte sich in vollem „Glanz und Gloria“: Lametta, funkelnde Girlanden, Discokugeln und glitzernde Dekoration setzten das Kirmesthema perfekt in Szene. Als ungewöhnlicher, aber genialer Aufhänger wählte die Kirmesgesellschaft die Musik der schwedischen Pop-Legenden ABBA.
„Dancing Queen“ trifft auf Tiefgang: Die Predigt mit ABBA-Hits
Was dann folgte, war Kirche, die bewegte und begeisterte. Die großen ABBA-Klassiker wurden kurz angespielt und dienten als überraschende Grundlage für eine tiefgründige Predigt:
- „Dancing Queen“: Von der Sehnsucht nach Glanz und dem Gefühl, der „König“ oder die „Königin“ des Augenblicks zu sein, hin zur Frage nach dem, was wirklich bleibt.
- „Money, Money, Money“: Die Predigt beleuchtete die Suche nach materiellem Wert und stellte den wahren, nicht käuflichen Wert des menschlichen Lebens gegenüber.
- „The Winner Takes It All“: Ein ehrlicher Blick auf Verluste und Scheitern, die jeder kennt, und die Hoffnung, die auch trägt, wenn der Glanz verblasst.
- „I Have a Dream“: Der Abschluss fokussierte auf Gottes Traum für uns Menschen – ein Traum, der nicht aufhört.
Die Atmosphäre war einzigartig: Schunkelnde Kirmespärchen, Menschen, die lachten, berührt waren und sich sichtlich wohlfühlten. Die 50 Jahre alten ABBA-Songs bewiesen, dass sie noch immer in unsere Zeit hineinsprechen können – genauso wie der Glaube, wenn er lebendig und nah am Leben ist.
Gelebter Glaube: Kirmes und Gemeinschaft in Tiefenort
Die Lesung aus dem Jakobusbrief (Kapitel 2: „Glaube ohne Werke ist tot“) erhielt in diesem Kontext eine besondere Bedeutung. Die 44 Kirmespärchen hatten in den vergangenen Tagen nicht nur gefeiert, sondern angepackt, Gemeinschaft geschaffen und gezeigt, was Zusammenhalt bedeutet – ein perfektes Beispiel für gelebten Glauben.
Die begeisterten Rückmeldungen der Besucher nach dem Gottesdienst bestätigten den Erfolg des ungewöhnlichen Konzepts: „Die beste Predigt seit Jahren!“, „Das hat uns richtig berührt!“ – die Botschaft kam an.
Die Botschaft, die bleibt: Liebe statt Glanz
Die Kirmes, ursprünglich die Kirchweih, wurde in Tiefenort mit einer Feier der Dorfgemeinschaft und des lebendigen Glaubens zelebriert. Die zentrale Botschaft, die über den Glitzer und die Musik hinausging, war klar: Der Glanz vergeht. Aber die Liebe bleibt.
Ein großes Dankeschön geht an die 44 Kirmespärchen, die mit ihrem grandiosen Einsatz, der Dekoration und der Feier-Freude gezeigt haben: Kirche kann lebendig, nah und authentisch sein – und ja, auch mit einem Augenzwinkern.
Fazit: ABBA hätte in Tiefenort bestimmt mitgesungen – und mitgetanzt! Ein grandioses Beispiel dafür, wie Tradition und moderne Kreativität Hand in Hand gehen können, um Menschen zu begeistern.
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